Carl Hager: Flaschenpost in der Galerie Peter Tedden


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Carl Hager: Flaschenpost – eine Ausstellung zwischen Linie, Raum und Vorstellung
Am 14. Oktober 2026 lädt die Galerie Peter Tedden in Düsseldorf zur Ausstellung Flaschenpost von Carl Hager ein. Der Künstler verbindet skulpturales Denken, zeichnerische Präzision und eine spielerisch-experimentelle Formensprache zu einem offenen Kunsterlebnis, das vertraute Vorstellungen in Bewegung bringt.
Zwischen Skulptur und erzählerischer Form
Carl Hager, 1965 in Duisburg geboren, studierte Kulturpädagogik in Hildesheim und anschließend an der Kunstakademie Düsseldorf bei Alfonso Hüppi, dessen Meisterschüler er wurde. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Skulptur, Installation, Zeichnung und raumbezogener Kunst. Dabei entstehen fragile Gebilde, organische Körper und scheinbar erzählerische Situationen, die den Blick auf Material, Statik und Zwischenräume lenken.
Eine ästhetische Erfahrung im Raum
Hagers Kunst lebt von der Spannung zwischen Offenheit und Begrenzung. Draht, Holz, Styropor und andere Materialien treten in ungewöhnliche Beziehungen. Linien wachsen zu Körpern, Konturen lösen sich wieder auf, und aus einfachen Bauelementen entwickeln sich überraschende Raumwirkungen. Die Ausstellungsatmosphäre verspricht eine Werkbetrachtung, in der Licht, Oberfläche, Form und Leere gleichermaßen Bedeutung gewinnen.
Die poetische Idee der Flaschenpost
Der Ausstellungstitel Flaschenpost öffnet einen assoziativen Denkraum: Eine Botschaft wird auf den Weg gebracht, bleibt jedoch dem Zufall, der Zeit und der Wahrnehmung überlassen. Auch Hagers Arbeiten funktionieren wie solche visuellen Nachrichten. Sie geben Impulse, ohne ihre Bedeutung vollständig festzulegen, und lassen dem Publikum Freiraum für eigene Bilder, Erinnerungen und Geschichten.
Kunst als Prozess und kulturelle Bildung
In Hagers Werk verbinden sich handwerkliche Konstruktion und geistige Beweglichkeit. Seine Kunst macht Prozesse des Entwerfens, Verwerfens und Neuordnens sichtbar. Dadurch entsteht eine besonders intensive ästhetische Erfahrung: Besucherinnen und Besucher beobachten nicht nur fertige Formen, sondern begegnen den Möglichkeiten, aus denen Kunst entsteht. Diese offene, experimentelle Haltung schafft Anknüpfungspunkte für kulturelle Bildung und eine eigenständige Auseinandersetzung mit moderner Skulptur.
Fazit: Eine Ausstellung mit Raum für eigene Entdeckungen
Flaschenpost verspricht ein konzentriertes Kunsterlebnis für alle, die sich auf fragile Formen, poetische Andeutungen und ungewöhnliche Materialbeziehungen einlassen möchten. Die Ausstellung zeigt Carl Hager als Künstler, der Skulptur nicht als statische Masse versteht, sondern als bewegliches Gefüge aus Linie, Raum und Vorstellung. Ein Besuch in der Galerie Peter Tedden bereichert die Düsseldorfer Kunstszene um eine Ausstellung, die ihre Wirkung besonders unmittelbar vor Ort entfaltet.
Offizielle Kanäle von Carl Hager:
- Website: https://www.carlhager.de/










