Something Old, Something New, Something Borrowed bei VAN HORN: Kunst und Erinnerung in Düsseldorf

Event: Pip Culbert und Gerhard Hoehme: Something Old, Something New, Something Borrowed in VAN HORN, Ackerstraße 99, 40233 Düsseldorf, Deutschland on 10. September 2026

Datum und Uhrzeit

10. September 2026 13:00 Uhr

Veranstaltungsort

Düsseldorf
40 Düsseldorf, Deutschland

Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Ein Ausstellungstipp für Düsseldorf: Zwei künstlerische Haltungen, ein überraschendes Kunsterlebnis

Mit Something Old, Something New, Something Borrowed eröffnet VAN HORN eine Ausstellung, die Material, Erinnerung und Transformation in einen poetischen Dialog bringt. Zum ersten Mal treffen die Arbeiten von Pip Culbert und Gerhard Hoehme in einer gemeinsamen Präsentation aufeinander. Die Schau läuft vom 04. September bis 24. Oktober 2026 in Düsseldorf und verbindet textile, malerische und räumliche Strategien zu einer eindrucksvollen Werkbetrachtung. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))

Material als Erinnerungsträger

Der Titel greift eine englische Redewendung auf, die für Glück, Erinnerung und Neubeginn steht. Genau dort setzt die Ausstellung an: Beide Künstler arbeiten mit bereits Vorhandenem, das sie umdeuten, reduzieren und in neue Zusammenhänge überführen. Culbert formt Shirts, Taschen, Zelte oder Stoffe zu stillen, oft leichten Bild- und Objektformen; Hoehme erweitert die Malerei mit Schnur, Kunststoffschlauch und Zeichnung in den Raum hinein. Aus Abnutzung wird Bedeutung, aus Gebrauch wird Präsenz. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))

Pip Culbert: Reduktion mit poetischer Spannung

Pip Culbert, geboren 1938 in Newcastle upon Tyne und ausgebildet am Royal College of Art in London, ist für ihre präzise, textile Bildsprache bekannt. Ihre Arbeiten dekonstruieren Alltagsobjekte und verdichten sie zu linearen, fast schwerelosen Formen. Diese Radikalität der Reduktion verleiht ihrem Werk eine stille Intensität, die zwischen Minimal Art, Objektkunst und poetischer Zeichnung schwingt. ([chartwell.org.nz](https://www.chartwell.org.nz/making/artists/pip-culbert/?utm_source=openai))

Gerhard Hoehme: Das Bild öffnet sich in den Raum

Gerhard Hoehme zählt zu den wichtigen Vertretern des deutschen Informel. Er wurde 1920 in Greppin geboren, lebte ab 1952 in Düsseldorf und war von 1960 bis 1984 Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Sein Werk zielt auf die Entgrenzung des Bildes: Farbe, Linie, Schnur und Material werden zu Bestandteilen eines offenen Bildraums. Hoehme denkt Malerei als Energiefeld, nicht als starre Fläche. ([zkm.de](https://zkm.de/de/personen/gerhard-hoehme?utm_source=openai))

Warum diese Ausstellung jetzt wichtig ist

VAN HORN verknüpft hier zwei Generationen, zwei kulturelle Kontexte und zwei sehr unterschiedliche Materialsprachen zu einer schlüssigen kuratorischen Erzählung. Die Ausstellung zeigt, wie aktuell Fragen nach Sichtbarkeit, Umcodierung und Bildraum geblieben sind. Wer zeitgenössische Kunst, Kunstgeschichte und kuratierte Gegenüberstellungen schätzt, erlebt hier eine Ausstellung mit hoher ästhetischer Dichte und klarem Bildungswert. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))

Fazit

Something Old, Something New, Something Borrowed lädt dazu ein, Material nicht nur anzusehen, sondern neu zu lesen. Die Ausstellung verspricht ein konzentriertes Kunsterlebnis zwischen Informel, Textilkunst und installativer Offenheit. Ein Besuch in Düsseldorf lohnt sich für alle, die Kunst als Erkenntnisraum und sinnliche Erfahrung suchen. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))

Offizielle Kanäle von VAN HORN:

Quellen:

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