Something Old, Something New im VAN HORN: Kunst zwischen Material und Raum

Event: Pip Culbert und Gerhard Hoehme: Something Old, Something New, Something Borrowed in VAN HORN, Ackerstr. 99, 40233 Düsseldorf on 5. September 2026

Datum und Uhrzeit

5. September 2026 12:00 Uhr

Veranstaltungsort

Düsseldorf
40 Düsseldorf, Deutschland

Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Zwischen Seams, Linien und Raum: Eine Ausstellung über Verwandlung

Mit Something Old, Something New, Something Borrowed eröffnet VAN HORN in Düsseldorf eine kluge, poetische Ausstellung über Transformation, Material und die Kraft des Reduzierens. Zum ersten Mal begegnen sich die Arbeiten von Pip Culbert und Gerhard Hoehme in einer gemeinsamen Präsentation, die aus vorhandenen Materialien neue Bildräume entstehen lässt. Der Titel verweist auf ein englisches Sprichwort, das Glück, Erinnerung und Neubeginn verbindet, und setzt damit den Ton für ein Kunsterlebnis zwischen Kunstgeschichte, Gegenwart und ästhetischer Erfahrung. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))

Material wird Bedeutung

Pip Culbert arbeitet mit Shirts, Taschen, Zelten und Textilien, die sie aus ihrem ursprünglichen Gebrauch herauslöst. Was bleibt, sind Nähte, Konturen und fragile Gerüste – wie gezeichnete Linien im Raum. Ihre Praxis verbindet Skulptur, Zeichnung und Architektur zu einer stillen, präzisen Werkbetrachtung, in der das Verborgene sichtbar wird. Die Werke von Gerhard Hoehme öffnen den Bildraum auf ähnliche Weise: Seit den späten 1950er-Jahren löste er die Malerei zunehmend aus dem Rahmen und integrierte Schnüre, Tuben und andere Materialien in seine Bilder. So entsteht eine malerische Raumwirkung, die den Betrachter unmittelbar einbezieht. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))

Informel, Raum und offene Systeme

Hoehme gilt als einer der frühen deutschen Vertreter des Informel und als Künstler, der den Bildträger als offenes Feld verstand. Seine Arbeiten entstanden aus einer Bewegung heraus, die den Verlauf der Malerei nicht an der Leinwandkante enden ließ. Stattdessen weitet sich die Komposition in den Ausstellungsraum aus. Diese Haltung verleiht der Präsentation in der Galerie eine besondere Spannung: Malerei, Zeichnung und Objekt treten in einen Dialog, der die Grenzen der Gattungen konsequent überschreitet. Auch Culberts Arbeiten zeigen, wie aus Funktion Form wird und aus Funktionalität eine stille, konzentrierte Poesie hervorgeht. ([zkm.de](https://zkm.de/en/persons/gerhard-hoehme))

Ein Dialog über Generationen hinweg

Die Ausstellung ist keine bloße Gegenüberstellung, sondern eine kuratierte Annäherung zweier künstlerischer Denkweisen. Beide Positionen arbeiten mit Reduktion, Umdeutung und mit der Verschiebung von Bedeutungen. Das Ergebnis ist ein fein austariertes Kunsterlebnis, das Raum, Linie, Materialität und Wahrnehmung neu ordnet. Wer sich für Informel, Nachkriegskunst, textile Kunst, Installation und die Materialästhetik der Gegenwart interessiert, findet hier einen präzisen, intellektuell dichten und zugleich sinnlichen Zugang. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))

VAN HORN zeigt mit dieser Ausstellung eine konzentrierte Begegnung von zwei eigenständigen künstlerischen Haltungen, die das Sichtbare nicht illustrieren, sondern neu denken. Wer subtile Materialkunst, kunsthistorische Tiefe und eine klare Ausstellungsatmosphäre schätzt, sollte diese Präsentation in Düsseldorf unbedingt live erleben. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))

Offizielle Kanäle von VAN HORN:

Quellen:

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