Werkstatt III: Ursula Ströbele und Uwe Piel im Fünfzehnwochen


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Werkstatt III: Ein Abend zwischen Hören, Sehen und Sprechen
Am 26. September 2026 verwandelt sich der Düsseldorfer Kunstraum Fünfzehnwochen in einen offenen Resonanzraum für Wahrnehmung, Sprache und künstlerische Untersuchung. Ursula Ströbele und Uwe Piel laden mit Werkstatt III zu einem besonderen Auftakt ein: Von 16 bis 23 Uhr verbindet sich die Ausstellung mit einer Lesung und einer atmosphärischen Begegnung zwischen bildender Kunst, Text und performativer Präsenz.
Ein Ausstellungsraum als Bühne
Im Zentrum steht kein psychologisierendes Deutungsspiel, sondern ein konzentrierter Umgang mit den elementaren menschlichen Fähigkeiten des Hörens, Sehens und Sprechens. Die Werkstatt wird dabei zum Bühnenbild einer offenen Versuchsanordnung. Besucherinnen und Besucher erleben Kunst nicht als abgeschlossenes Tableau, sondern als Prozess, der sich im Raum, im Blick und im gemeinsamen Zuhören entfaltet.
Sprache mit körperlicher Präsenz
Die poetische Setzung der Veranstaltung führt mitten hinein in eine Kunstauffassung, die Wahrnehmung als aktive Handlung begreift. Wörter erhalten Gewicht, Pausen werden zu Zwischenräumen, und der Klang der Stimme trifft auf die stille Aufmerksamkeit des Publikums. Die Lesung erweitert die Ausstellung um eine zeitliche Dimension: Was zunächst als Bild oder Raum erscheint, beginnt sich in der Vorstellung weiterzubewegen.
Dramaturgie der offenen Begegnung
Werkstatt III folgt der Dramaturgie eines offenen Experiments. Statt einer linearen Handlung entsteht ein Geflecht aus visuellen Eindrücken, sprachlichen Impulsen und individuellen Reaktionen. Diese Form verlangt keine Vorkenntnisse, sondern Präsenz. Gerade darin liegt die Qualität des Bühnenerlebnisses: Jede Wahrnehmung wird Teil einer einmaligen Theateratmosphäre.
Ursula Ströbele und Uwe Piel
Die Zusammenarbeit von Ursula Ströbele und Uwe Piel steht für eine interdisziplinäre Verbindung von Kunst, Sprache und Raum. Uwe Piel studierte Philosophie, Geschichte, deutsche Literatur und Kunstgeschichte sowie freie Kunst bei Joseph Beuys an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine künstlerische Arbeit umfasst unter anderem Zeichnung, Malerei, Text und Performance. Gemeinsam mit Ursula Ströbele entwickelt er eine Werkstatt-Situation, in der sich bildende Kunst und Schauspielkunst nicht voneinander abgrenzen, sondern gegenseitig beleuchten.
Ein Abend für neugierige Wahrnehmung
Der Auftakt im Fünfzehnwochen ist als großzügiges Zeitfenster von 16 bis 23 Uhr angelegt. Dadurch entsteht Raum für ein individuelles Kommen, Verweilen und Wiedersehen mit den Arbeiten. Die Ausstellung kann zudem täglich von 16 bis 17 Uhr besucht werden und läuft bis zum 11. Oktober 2026.
Fazit: Kunst als unmittelbare Erfahrung
Werkstatt III verspricht kein passives Kulturprogramm, sondern eine unmittelbare Begegnung mit Sprache, Bild und Raum. Wer erleben möchte, wie aus konzentriertem Hören ein Bild und aus einem Bild ein innerer Dialog entsteht, findet in Düsseldorf einen besonderen Ort für zeitgenössische Kunst. Der Auftakt am 26. September lädt dazu ein, die Werkstatt live zu betreten und sich auf ihre offenen Bewegungen einzulassen.
Offizielle Kanäle von Fünfzehnwochen:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
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- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.fuenfzehnwochen.de/









