Anna Möller im Künstlerverein Malkasten: Installation in Düsseldorf erleben

Event: Anna Möller: Break Up. No place to sit and talk. in Künstlerverein Malkasten, Jacobistraße 6a, 40211 Düsseldorf on 1. September 2026

Datum und Uhrzeit

1. September 2026 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Düsseldorf
40 Düsseldorf, Deutschland

Über diese Veranstaltung

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Zwischen Spiegel, Haut und Raum: Anna Möller im Malkasten

Mit Break Up. No place to sit and talk. zeigt der Künstlerverein Malkasten eine Installation, die den Blick sofort bindet: Spiegelungen, Fragmentierungen und körpernahe Materialspuren verwandeln die Vitrine im Hentrichhaus in einen Ort intensiver Werkbetrachtung. Die Ausstellung eröffnet am 1. September 2026 und bleibt bis zum 24. November 2026 zu sehen.

Ein Kunsterlebnis im Dialog mit Architektur und Blickregime

Anna Möller arbeitet hier mit einer präzisen, installativen Bildsprache. Fragmente von Körpern, glatte Oberflächen und eingeschriebene Spuren des Gebrauchs treten in ein spannungsreiches Verhältnis von Innen und Außen. Die Vitrine wird zum Schaufenster des Unbehagens, zum Raum ästhetischer Erfahrung, in dem sich Distanz, Nähe und Selbstwahrnehmung neu ordnen.

Materialität als Erinnerungsspeicher

Die verwendeten Stoffobjekte tragen ihre Geschichte sichtbar in sich. Weitergereichte Daunendecken, Nähte, Schnüre, Glasplatten und Härter formen eine skulpturale Sprache, die zwischen Weichheit und Härte, Intimität und industrieller Kälte oszilliert. Das Material bleibt nicht bloß Träger, sondern wird selbst zur Aussage über Körper, Verletzlichkeit und Verdrängung. So entfaltet sich eine Arbeit, die zugleich körperlich, poetisch und kunsthistorisch reflektiert erscheint.

Weiblich gelesener Körper als umkämpfter Raum

Inhaltlich richtet Möller den Fokus auf die Aneignung, Disziplinierung und Fragmentierung des weiblich gelesenen Körpers. Die Installation verknüpft individuelle Erfahrung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen und öffnet einen Diskurs, der weit über die Ausstellung hinausweist. Identität erscheint hier nicht als feste Form, sondern als Prozess aus Brüchen, Überlagerungen und Abwesenheiten.

Der Malkasten als traditionsreicher Ausstellungsort

Der Künstlerverein Malkasten verbindet seit 1848 Geschichte und Gegenwart und präsentiert im Hentrichhaus, im Jacobihaus und im Malkastenforum regelmäßig raumbezogene Ausstellungen. Für diese Präsentation ist der Standort in der Vitrine im Hentrichhaus besonders passend, weil die Architektur selbst Teil der Wahrnehmung wird. Wer Kunst als konzentriertes, nachdenkliches und zugleich sinnliches Kunsterlebnis sucht, findet hier einen präzise kuratierten Ort.

Fazit

Break Up. No place to sit and talk. verspricht eine Ausstellung zwischen Skulptur, Installation und kritischer Gegenwartskunst. Wer sich für zeitgenössische Kunst, Materialästhetik und körperbezogene Bildräume interessiert, sollte diese Präsentation im Malkasten live erleben. Gerade vor Ort entfalten Spiegelung, Maßstab und Oberfläche ihre ganze Wirkung.

Offizielle Kanäle von Anna Möller:

Quellen:

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