Christoph Peters in Düsseldorf: Lesung aus Entzug in der Zentralbibliothek

Event: Christoph Peters: Entzug in Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf on 23. November 2026

Datum und Uhrzeit

23. November 2026 19:00 Uhr

Künstler

Veranstaltungsort

Düsseldorf
40 Düsseldorf, Deutschland

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Über diese Veranstaltung

Literatur & Lesungen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Christoph Peters liest in Düsseldorf aus Entzug: Ein Abend über Sucht, Wahrheit und literarische Selbstprüfung

Mit Entzug bringt Christoph Peters einen Roman auf die Bühne, der sich mit der Wucht autobiografischer Erfahrung und der Präzision literarischer Form dem Thema Alkoholabhängigkeit nähert. In der Herzkammer der Zentralbibliothek im KAP1 entsteht daraus eine Lesungs-Atmosphäre, die nicht auf Effekte setzt, sondern auf sprachliche Genauigkeit, innere Spannung und ein ernstes Gespräch über Schuld, Scham und Neubeginn.

Ein Roman am Rand des Kontrollverlusts

Der Ausgangspunkt ist drastisch und zugleich alltäglich: eine Wodkaflasche auf dem Küchentisch, eine Familie im Schwebezustand, ein Erzähler, der sich in die Logik des Trinkens verstrickt. Christoph Peters erzählt diesen Absturz nicht sensationsheischend, sondern mit der Genauigkeit eines Autors, der weiß, wie viel literarische Qualität in der Beobachtung von Selbsttäuschung liegt. Das Ergebnis ist ein Roman, der die Mechanik der Abhängigkeit sichtbar macht und den Blick auf die fragile Ordnung des Alltags schärft.

Christoph Peters: Erzähler, Zeichner, Chronist innerer Konflikte

Christoph Peters, 1966 in Kalkar geboren, zählt zu den markanten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Seine Romane und Erzählungen kreisen um Identität, kulturelle Grenzräume, Wahrnehmung und Verunsicherung. Auszeichnungen wie der Aspekte-Literaturpreis, der Rheingau Literatur Preis, der Wolfgang-Koeppen-Preis, der Friedrich-Hölderlin-Preis und der Schubart-Literaturpreis markieren seine Autorität in der Literaturszene. Entzug fügt diesem Werk eine besonders intime und zugleich öffentliche Dimension hinzu: Das Buch sucht eine literarische Form für eine existentielle Krise.

Lesung, Gespräch und literarische Dichte in der Zentralbibliothek

Die Veranstaltung in der Zentralbibliothek im KAP1 verspricht eine konzentrierte Autor-Begegnung. Die Bibliothek versteht sich als offener Kulturort mit Lesungen, Diskussionen und Leseförderung, und genau in diesem Rahmen gewinnt der Abend seine besondere Spannung. Moderiert wird die Lesung von Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW, was den Abend auch für ein fachkundiges Publikum interessant macht: Literatur, Gespräch und Gegenwartsdiagnose greifen hier unmittelbar ineinander.

Ein Ort für konzentriertes Hören

Die Zentralbibliothek im KAP1 bietet als Veranstaltungsort eine inklusive, gut erreichbare und barrierearme Umgebung. Der Zugang ist stufenlos, Aufzüge verbinden die Ebenen, und die Räume sind auf Orientierung und Zugänglichkeit ausgelegt. Für eine Lesung wie diese entsteht dadurch ein Rahmen, der Ruhe, Aufmerksamkeit und kulturelle Offenheit fördert. Wer literarische Qualität nicht nur lesen, sondern im Raum erleben will, findet hier den passenden Ort.

Fazit: Ein Abend für Leserinnen und Leser, die Literatur ernst nehmen

Entzug ist kein leichtes Thema, aber gerade darin liegt seine Kraft. Christoph Peters eröffnet einen Abend, der von sprachlicher Präzision, psychologischer Tiefe und literarischer Ehrlichkeit lebt. Wer Gegenwartsliteratur als Erkenntnisraum schätzt, sollte diese Lesung live erleben.

Offizielle Kanäle von Christoph Peters:

Quellen:

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