The brush was not the point bei Meierbach: Malerei und Gegenwartskunst in Düsseldorf


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Ein Dialog über Malerei, Geste und Wahrnehmung
Mit The brush was not the point öffnet Meierbach in Düsseldorf eine Ausstellung, die den Blick auf das Medium Malerei schärft und zugleich erweitert. Sie vereint sieben künstlerische Positionen aus mehr als fünf Jahrzehnten und stellt damit nicht nur einzelne Werke, sondern die Entwicklung von Bildsprache, Materialität und künstlerischer Haltung in den Mittelpunkt.
Malerei als Denkraum
Der Titel setzt ein präzises Zeichen: Nicht das Werkzeug, sondern die Vorstellungskraft, die Entscheidung und die Spur im Bild bestimmen den Moment. Gerade in der Gegenüberstellung von Werken aus unterschiedlichen Generationen entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, in der sich Abstraktion, Formbewusstsein und ästhetische Erfahrung gegenseitig befragen. Für Kunstinteressierte wird die Werkbetrachtung damit zu einer Begegnung mit Haltung, Rhythmus und Bildraum.
Sieben Positionen, ein weiter Zeitbogen
Die Präsentation spannt einen Bogen über mehr als fünf Jahrzehnte und macht sichtbar, wie stark sich künstlerische Strategien seit der Nachkriegs- und Gegenwartskunst verändert haben. In einer Kuratierung, die auf Resonanzen statt auf bloße Chronologie setzt, treten Malerei, Skulptur und konzeptuelle Denkweisen in Beziehung. Das Publikum erlebt keine lineare Erzählung, sondern ein vielstimmiges Kunsterlebnis, das kunsthistorische Linien offenlegt und zugleich offen hält.
Gina Kuschke im Kontext der Gegenwartskunst
Zu den beteiligten Positionen gehört Gina Kuschke, geboren 1992 in Kapstadt und ausgebildet an der Royal College of Art in London sowie am Courtauld Institute of Art. Ihre Laufbahn führt über Ausstellungen bei Alison Jacques, Soho Revue und weiteren internationalen Kontexten bis hin zu aktuellen Gruppenpräsentationen in Europa und den USA. Auszeichnungen, Residenzen und kunstkritische Aufmerksamkeit markieren eine junge Position, die in der Gegenwartskunst bereits deutlich verankert ist.
Meierbach als Ort für internationale Perspektiven
Meierbach gilt in Düsseldorf als Ausstellungsplattform für Nachkriegs- und Gegenwartskunst und arbeitet mit einem Programm, das unterschiedliche künstlerische Positionen miteinander ins Gespräch bringt. Die Räume in der Schwanenmarkt-Umgebung schaffen einen konzentrierten Rahmen für Werkbegegnung, Kunstvermittlung und ein Publikum, das präzise Hängung und kuratorische Klarheit schätzt. Gerade hier entfaltet die Ausstellung ihre Wirkung zwischen Nähe, Distanz und gedanklicher Offenheit.
Was Besucher erwartet
Erwartet wird eine Ausstellung, die nicht lauter, sondern klüger wirkt: ein konzentrierter Blick auf Malerei als Denkform, auf Material, Oberfläche und künstlerische Entscheidung. Wer sich für zeitgenössische Kunst, kunsthistorische Zusammenhänge und die subtile Sprache des Bildes interessiert, findet hier einen lohnenden Ausstellungsbesuch. Unbedingt live erleben, weil sich die Nuancen der Werke nur im Raum, im Licht und in der unmittelbaren Begegnung vollständig erschließen.
Offizielle Kanäle von Meierbach:
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- Website: https://www.meierbach.xyz/






