Something Old, Something New, Something Borrowed bei VAN HORN in Düsseldorf


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Ein Dialog über Material, Erinnerung und neuen Raum
Mit Something Old, Something New, Something Borrowed bringt VAN HORN in Düsseldorf erstmals die Arbeiten von Pip Culbert und Gerhard Hoehme zusammen. Die Ausstellung eröffnet am 4. September 2026 im Rahmen von DC Open und läuft bis zum 24. Oktober 2026. Der Titel verweist auf eine englische Redewendung, die Glück, Erinnerung und Neubeginn zusammenführt – ein passendes Leitmotiv für eine Schau, in der vorhandene Materialien, Spuren und Umdeutungen im Zentrum stehen. ([van-horn.net](https://van-horn.net/?utm_source=openai))
Material als Denkform
Gerhard Hoehme zählt zu den frühen deutschen Vertretern des Informel. Seine Malerei, Zeichnungen und Installationen erweitern das Bild bewusst in den Raum hinein. Schnüre, Kunststoffschläuche, Collage-Elemente und industrielle Materialien verschieben die Grenzen zwischen Fläche, Objekt und Umgebung. Die Arbeiten wirken nicht geschlossen, sondern offen, beweglich und energetisch. ([zkm.de](https://zkm.de/en/persons/gerhard-hoehme))
Pip Culbert arbeitet ebenfalls aus dem Vorhandenen heraus. Ihre künstlerische Sprache ist von Materialverschiebung, Reduktion und struktureller Aufmerksamkeit geprägt. Die Ausstellung stellt damit zwei Positionen nebeneinander, die das Ding nicht als Endpunkt, sondern als Ausgangspunkt begreifen: Stoffe, Schnüre, Farbe, Träger und Fragmente werden zu Trägern von Bedeutung. ([artjunk.de](https://www.artjunk.de/this-week/?utm_source=openai))
Zwischen Bild, Körper und Atmosphäre
Besonders reizvoll ist die ästhetische Erfahrung dieser Gegenüberstellung. Hoehmes Bildräume öffnen sich in die Umgebung, während Culberts Arbeiten die Materialität von Stoff und Oberfläche betonen. So entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, in der Werkbetrachtung nicht nur visuell, sondern räumlich und körperlich erfahrbar wird. Gerade diese Spannung zwischen Nähe und Distanz, Ordnung und Offenheit, macht den Reiz des Kunsterlebnisses aus. ([zkm.de](https://zkm.de/en/persons/gerhard-hoehme))
Gerhard Hoehme im kunsthistorischen Kontext
Hoehmes Bedeutung reicht weit über Düsseldorf hinaus. Er war Mitbegründer der Galerie 22, Professor an der Kunstakademie Düsseldorf und erhielt unter anderem den Villa-Massimo-Preis sowie den Marzotto-Preis für europäische Malerei. Seine Arbeiten gehören zu den Schlüsselpositionen der Nachkriegskunst in Deutschland und sind in wichtigen Sammlungen und Ausstellungen präsent. ([zkm.de](https://zkm.de/en/persons/gerhard-hoehme))
Ein Besuch bei VAN HORN
VAN HORN versteht sich als galeriegeführter Ausstellungsort in Düsseldorf mit einer programmatischen Nähe zur Gegenwartskunst, zur Kuration und zur internationalen Kunstszene. Der Raum an der Ackerstraße 99 zeigt die Ausstellung in einem Umfeld, das konzentrierte Wahrnehmung fördert. Die Öffnungszeiten sind donnerstags und freitags von 13 bis 18 Uhr sowie samstags von 12 bis 16 Uhr; zusätzlich ist ein Besuch nach Vereinbarung möglich. ([van-horn.net](https://van-horn.net/about/?utm_source=openai))
Die Ausstellung verspricht keine laute Geste, sondern eine präzise Begegnung mit Material, Form und Bedeutung. Wer sich für Informel, Installationskunst, konzeptuelle Bildräume und die poetische Kraft des Umdeutens interessiert, findet hier eine bemerkenswerte Gegenüberstellung. Ein Besuch lohnt sich unbedingt – für alle, die Kunst als offene Frage und als sinnliche Erfahrung schätzen. ([artjunk.de](https://www.artjunk.de/this-week/?utm_source=openai))
Offizielle Kanäle von VAN HORN:
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- Website: https://van-horn.net/






