Something Old, Something New, Something Borrowed bei VAN HORN in Düsseldorf


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Ein Dialog aus Material, Erinnerung und neuer Form
Mit Something Old, Something New, Something Borrowed öffnet VAN HORN in Düsseldorf eine Ausstellung, die zwei eigenständige künstlerische Haltungen erstmals gemeinsam lesbar macht. Pip Culbert und Gerhard Hoehme begegnen sich hier über das Prinzip der Transformation: Aus dem Vorhandenen entsteht etwas Unerwartetes, aus Material wird Bedeutung, aus Spur wird Bild. Die Schau läuft vom 4. September bis zum 24. Oktober 2026 und markiert eine präzise kuratierte Annäherung an unterschiedliche, doch verwandte Arbeitsweisen. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))
Material als Erinnerungsträger
Pip Culbert, 1938–2016, ist für Arbeiten bekannt, in denen textile Alltagsformen wie Hemden, Taschen, Zelte oder Stoffe in neue ästhetische Ordnungen überführt werden. Ihre Praxis zerlegt Gewohntes und reduziert es auf Struktur, Naht und Volumen; genau darin liegt die poetische Kraft ihrer Kunst. Gerhard Hoehme, 1920–1989, zählt zu den prägenden Vertretern des deutschen Informel und erweiterte seit den späten 1950er-Jahren die Malerei konsequent in den Raum. Die ZKM-Biografie beschreibt ihn als einen Künstler, der den Bildraum als Feld der Ausdehnung verstand; auch seine Arbeiten mit Schnüren, Kunststoffschläuchen und Zeichnungen verschieben die Grenzen zwischen Malerei, Objekt und Installation. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))
Vom Objekt zur räumlichen Erfahrung
Diese Gegenüberstellung verspricht ein Kunsterlebnis von besonderer Klarheit. Culberts Stoffarbeiten entfalten eine ruhige, taktile Präsenz, während Hoehmes Linien, Tuben und Malerelemente den Blick in Bewegung setzen. Beide Positionen arbeiten mit Reduktion, Verdichtung und Umcodierung. Das Ergebnis ist keine bloße Retrospektive, sondern eine Werkbetrachtung über das Werden von Form: wie Kunst aus dem Alltäglichen eine ästhetische Erfahrung erzeugt, die gleichermaßen intellektuell und sinnlich wirkt. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))
Kuratorische Präzision im Düsseldorfer Galerieraum
VAN HORN in der Ackerstraße 99 verbindet in seinem Programm internationale Gegenwartskunst mit einer starken Verwurzelung in der Düsseldorfer Kunstszene. Die Galerie versteht sich als Ort für Ausstellungen, die den Kontext von Werk und Raum ernst nehmen. Für diese Schau ist das besonders wichtig: Die Materialität der Arbeiten, ihre Maßstäblichkeit und ihre offene Anordnung gewinnen im Galerieraum zusätzliche Spannung. Die Ausstellung ist zudem mit Unterstützung einer privaten Sammlung in Meerbusch sowie des Nachlasses von Pip Culbert realisiert. ([van-horn.net](https://van-horn.net/about/))
Für Kunstliebhaber, die das Präzise suchen
Wer sich für Informel, konzeptuelle Strategien, textile Skulptur und erweiterte Malerei interessiert, findet hier eine Ausstellung von hoher kunsthistorischer Dichte. Sie zeigt, wie sehr das Neue aus dem Alten hervorgehen kann, ohne dessen Geschichte zu tilgen. Gerade diese Spannung macht den Reiz des Projekts aus: Die Arbeiten sprechen leise, aber mit Nachdruck über Erinnerung, Material und Verwandlung. Ein Besuch lohnt sich unbedingt, weil hier keine dekorative Schau entsteht, sondern ein konzentriertes Nachdenken über Form, Zeit und künstlerische Erneuerung. ([van-horn.net](https://van-horn.net/current-exhibition/?utm_source=openai))
Offizielle Kanäle von VAN HORN:
- Instagram: https://www.instagram.com/van_horn_duesseldorf/
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://van-horn.net/






