
Düsseldorf
Bilker Allee, 40219 Düsseldorf-Stadtbezirk 3, Deutschland
St. Martin | Anfahrt & Öffnungszeiten
St. Martin in Düsseldorf-Unterbilk ist ein Ort, an dem sich Stadt, Geschichte und lebendiges Gemeindeleben unmittelbar berühren. Die Kirche wird auf der offiziellen Seite als westlichste Kirche des Seelsorgebereichs beschrieben und zugleich als Bilker Kirche bezeichnet, weil sie eng mit der Haltestelle und dem gewachsenen Viertel verbunden ist. Wer heute nach St. Martin kommt, erlebt nicht nur eine Pfarrkirche, sondern einen Raum mit vielen Ebenen: einen Ort für stille Einkehr, für Liturgie, für Musik und für Begegnungen im Forum der Gemeinde. Gerade diese Mischung macht den Charakter der Kirche aus, denn sie ist weder nur Denkmal noch nur Veranstaltungsort, sondern ein aktiver kirchlicher Mittelpunkt im Stadtteil. Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück und verbindet Marienverehrung, den alten Bilker Kirchenplatz, den Wiederaufbau nach Kriegszerstörung und die behutsame Umgestaltung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Heute ist St. Martin täglich geöffnet, gut mit dem ÖPNV erreichbar und durch seine klare Gestalt im Viertel sofort wiedererkennbar. Für Besucherinnen und Besucher ist das besonders attraktiv, weil sich hier historische Tiefe, moderne Gemeindestruktur und eine offene, zugängliche Atmosphäre verbinden. Wer nach einer Kirche in Düsseldorf sucht, die nicht abgeschottet wirkt, sondern in ihrem Umfeld präsent bleibt, findet in St. Martin einen authentischen Ort mit starker Identität. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/mar_martin/index.html))
Anfahrt, Öffnungszeiten und die Bilker Kirche
Für die Orientierung vor Ort ist St. Martin erstaunlich unkompliziert, obwohl die Kirche in einem dicht bebauten und lebendigen Stadtteil liegt. Die offizielle Kirchenübersicht nennt für St. Martin die Adresse Benzenbergstraße 5 und empfiehlt für Navigationsgeräte die Eingabe Neusser Straße 88. Diese doppelte Orientierung ist hilfreich, weil St. Martin im Quartier nicht als isolierter Solitär steht, sondern in eine gewachsene Straßenstruktur eingebettet ist. Besonders praktisch ist der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr: Die Haltestelle Bilker Kirche wird mit den Rheinbahn-Linien 706, 707 und 709 sowie den Buslinien 723 und 726 genannt; zusätzlich liegt die S-Bahn-Haltestelle Völklinger Straße mit den Linien S8, S11 und S28 in Reichweite. Genau diese gute Anbindung passt zum Charakter der Kirche, denn sie ist keine abseitige Exkursionsadresse, sondern ein alltäglicher Ort, den man spontan besuchen kann. Auf der Seite zu den Öffnungszeiten heißt es außerdem klar, dass St. Martin täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr offen ist. Das bedeutet: Wer eine stille Pause in Unterbilk sucht, kann morgens auf dem Weg zur Arbeit, mittags zwischen Terminen oder am Abend noch vorbeischauen. Die offene Kirche lädt laut offizieller Beschreibung zum Verweilen, zum Anzünden einer Kerze und zum stillen Gebet ein. Gerade für Menschen, die in der Innenstadt unterwegs sind und einen kurzen Moment der Ruhe suchen, ist das ein wichtiges Merkmal. Dass die Kirche mitten in Unterbilk liegt, wird auch auf der Startseite hervorgehoben, wo St. Martin zusammen mit den anderen Kirchorten in der Stadt als Teil einer eng vernetzten Gemeinde sichtbar wird. Für Besucherinnen und Besucher ergibt sich daraus ein klarer Vorteil: Die Anreise ist einfach, die Wege sind kurz und der Ort ist so gut eingebunden, dass man St. Martin leicht in einen Stadtspaziergang, einen Gottesdienstbesuch oder einen kulturellen Abstecher einplanen kann. Wer bewusst mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, hat außerdem den Vorteil, dass man sich sofort auf den Stadtteil und die Atmosphäre konzentrieren kann, statt nach Parkflächen suchen zu müssen. Genau diese Mischung aus Zugänglichkeit und urbaner Präsenz macht den Standort attraktiv. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/uebersicht_kirchen/index.html))
Geschichte der Pfarrkirche St. Martin in Bilk
Die Geschichte von St. Martin ist deutlich älter als der heutige Bau und gehört zu den eindrucksvollsten historischen Schichten in Düsseldorf-Unterbilk. Auf dem Platz, an dem die Kirche steht, entwickelte sich über Jahrhunderte ein religiöser Mittelpunkt. Die offizielle Historie erinnert daran, dass bereits 1641 das Marienbild Maria Hülf der Christen aufgestellt wurde. 1686 ließ Kurfürst Jan Wellem die Lorettokapelle errichten, die von 1730 bis 1739 von einer Hallenkirche im Stil der Renaissance überbaut wurde. Diese frühe Wallfahrts- und Gebetsgeschichte prägt den Ort bis heute und erklärt, warum St. Martin nicht einfach nur ein Gebäude ist, sondern ein spirituell aufgeladener Platz. 1812 ging das Patronat von der heute Alt St. Martin genannten Kirche an der Martinsstraße auf diesen Standort über. Ende des 19. Jahrhunderts entstand dann 1893 bis 1895 nach Plänen des niederländischen Architekten Alfred Tepe ein neugotischer Backsteinbau, der im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und am 9. März 1945 nahezu vollständig zerstört wurde. Von dieser Katastrophe blieb nur wenig erhalten, darunter Teile der Außenmauern, die Sakristei und die Taufkapelle. Auf diesem Grund entstand 1951/52 unter Leitung der Architekten A. Dickmann und W. Dickmann die heutige flach gedeckte Wandpfeilerkirche im Basilika-Stil. Dieser Neubau bewahrte also nicht nur den Ort, sondern auch die Kontinuität der Gemeinde. Als Anfang der 2000er Jahre eine Sanierung des Pfarrzentrums notwendig wurde und der Kirchenraum für die Gemeinde als zu groß galt, folgte eine weitere wichtige Etappe: Der hintere Teil der Kirche wurde für das Forum, einen Pfarrsaal, eine Küche und weitere Gemeinderäume geöffnet, während der sakrale Vorderbereich neu geordnet wurde. Am Vorabend des 4. Advent 2007 konnte dort der erste Gottesdienst in der neugestalteten Kirche gefeiert werden. Diese Entwicklung ist für St. Martin typisch, weil sie Vergangenheit und Gegenwart nicht gegeneinanderstellt, sondern bewusst zusammenführt. Selbst spätere Details wie die Rückkehr von Turmkreuz und Wetterhahn im Jahr 2017 zeigen, dass die Kirche kontinuierlich gepflegt und weitergeführt wird. Wer St. Martin besucht, begegnet daher einem Ort, der Zerstörung, Wiederaufbau, Reform und Erneuerung in einem einzigen Bau- und Gemeindebild vereint. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/mar_martin/mart_historie/))
Kirchenraum, Kunstwerke und der Kirchenführer
Der Kirchenraum von St. Martin ist nicht nur architektonisch interessant, sondern auch bewusst als geistlicher Erfahrungsraum gestaltet. Der offizielle Kirchenführer beschreibt eine Reihe von Stationen, die Besucherinnen und Besucher beim Rundgang entdecken können: Haupteingang, Maria Hilfe der Christen, Altar, Medaillonweg, Tabernakelwand, Christusfenster, Ambo, Lesepult, Sedilien, Evangeliar-Pult, Orgel sowie die Taufkapelle mit Kreuzweg. Diese Elemente sind nicht zufällig angeordnet, sondern so gedacht, dass Liturgie, Symbolik und Raumwirkung zusammenarbeiten. Besonders eindrucksvoll ist der Medaillonweg, in dem die sieben Sakramente in Bronze dargestellt sind und der als Weg vom Altar zum Tabernakel gelesen werden kann. Die Tabernakelwand trägt dabei eine theologische Bildsprache, die an die Häuser von Bilk erinnert und den Ort in den Stadtteil zurückspiegelt. Auch die künstlerische Neugestaltung des Altarraums ist bemerkenswert: Für die Umgestaltung wurde die chilenische Künstlerin Maria J. Fernandez gewonnen, die unter anderem Altar, Ambo, Lesepult, Sedes, Medaillons, Steinweg, Tabernakelwand und das Evangeliar-Pult neu konzipierte. Ergänzend dazu stammen wichtige ältere Arbeiten von Hermann Alfred Raddatz, Wilhelm Hanebal und Josef Welling. Raddatz schuf unter anderem das runde Glasfenster, den Kreuzweg und weitere Fensterarbeiten; Hanebal gestaltete den Taufstein, Welling den Osterleuchter und einen früheren Ambo. Der Kirchenführer betont zudem, dass der Gesamteindruck der Kirche hell, offen und einladend ist. Das ist keine bloße Stilformel, sondern eine präzise Beschreibung dessen, was Besucher vor Ort erleben: Der Raum wirkt ruhig, klar gegliedert und doch nicht distanziert. Interessant ist auch die Marienfrömmigkeit an diesem Ort, denn die Verehrung der Gottesmutter hat hier eine lange Tradition, die bis zu einer Urkunde von 1398 und zu dem 1641 gestifteten Gnadenbild zurückreicht. Wer also das Innere von St. Martin betrachtet, erlebt nicht nur Architektur, sondern eine religiöse Bildsprache, die über Jahrhunderte gewachsen ist und im heutigen Gemeindeleben fortwirkt. Der offizielle Kirchenführer macht diese Zusammenhänge sichtbar und ist deshalb für Besucherinnen, Besucher und Gruppen besonders empfehlenswert. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/export/sites/turmhochsechs/.content/.galleries/downloads/09_publikationen/kirchenfuehrer-und-chroniken/Neugestaltung_St_Martin.pdf))
Gottesdienste, stille Einkehr und Gemeindeleben
St. Martin ist in Düsseldorf nicht nur als Bauwerk präsent, sondern auch als lebendiger Gottesdienstort mit regelmäßigem Gemeindeleben. Die offizielle Seite zu den Öffnungszeiten erklärt ausdrücklich, dass eine offene Kirche die Möglichkeit bietet, in der Atmosphäre des Raums zu verweilen, eine Kerze anzuzünden und zum stillen Gebet einzukehren. Genau dadurch wird St. Martin für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen relevant: für Anwohnerinnen und Anwohner, für Spaziergänger, für Berufstätige auf dem Weg durch Unterbilk und für alle, die bewusst einen Moment der Konzentration suchen. Die kirchliche Seite des Ortes zeigt sich außerdem in der aktuellen Gottesdienstordnung des Seelsorgebereichs, in der für St. Martin unter anderem die Vorabendmesse um 18:00 Uhr und die Sonntagsmesse um 11:00 Uhr genannt werden. Zusätzlich weist die Startseite der Gemeinde auf verschiedene liturgische und pastorale Formate hin, die das Spektrum des Gemeindelebens erweitern: Es gibt Angebote wie Agape, Eucharistische Anbetung, Kirchenkaffee und weitere Formen, in denen Gemeinschaft nach dem Gottesdienst oder in ruhigeren Gebetsformen erfahrbar wird. Diese Vielfalt ist wichtig, weil sie St. Martin nicht auf klassische Sonntagsliturgie reduziert. Der Ort ist vielmehr Teil einer größeren pastoralen Landschaft, in der Familien, Senioren, Ehrenamtliche und Musikgruppen zusammenkommen. Die aktuelle Startseite der Gemeinde nennt dabei nicht nur St. Martin selbst, sondern die fusionierten Pfarrgemeinden St. Antonius, St. Apollinaris, St. Josef, St. Martin, St. Peter und St. Pius X. Das verdeutlicht, dass St. Martin heute in ein größeres Netzwerk eingebunden ist und seine Rolle nicht als einzelner Solitär, sondern als Teil einer städtischen Pfarreistruktur spielt. Für Besucher bedeutet das: Wer St. Martin erlebt, sieht eine Kirche, die sich nicht nur durch ihre Geschichte definiert, sondern durch ihre fortlaufende Nutzung. Die offene Tür ist hier nicht Symbol, sondern praktische Realität. Man kann hereingehen, still werden, den Raum auf sich wirken lassen oder zu einer Messe wiederkommen. Gerade diese Kombination aus Alltagsoffenheit und liturgischer Klarheit macht St. Martin zu einem Ort, der sowohl Suchende als auch regelmäßig Teilnehmende anspricht. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/oeffnungszeiten/index.html?utm_source=openai))
Konzerte, Chöre und Veranstaltungen in St. Martin
Ein weiterer starker Aspekt von St. Martin ist die musikalische und kulturelle Nutzung der Kirche. Auf der offiziellen Gemeindeseite wird St. Martin als Ort für Kirchenmusik, Chorproben und Konzerte sichtbar. So proben die Chöre von St. Martin und St. Peter gemeinsam im Forum St. Martin, und auch die Choralschola trifft sich an diesem Kirchort. Das Forum ist damit nicht nur ein funktionaler Gemeinderaum, sondern ein wichtiger Ort für musikalische Praxis, Austausch und Vorbereitung. Wer sich für Veranstaltungen interessiert, findet auf der Kirchenmusik-Seite regelmäßig Hinweise auf Konzerte und besondere Formate. Besonders bekannt ist die Reihe Musik in d’ Lüchterkark – Folk meets Classic, die laut offizieller Beschreibung alljährlich in St. Martin in Bilk stattfindet und als außergewöhnliche musikalische Tradition gilt. Die Konzerte werden als winterliches Programm mit Wärme, Kerzenlicht und einer Mischung aus Folk, klassischer Anmutung und weihnachtlicher Stimmung beschrieben. Darüber hinaus erscheinen auf der Konzertseite der Gemeinde auch Benefizkonzerte und weitere musikalische Termine in St. Martin. Für die Gemeinde ist das wichtig, weil die Kirche dadurch über den Gottesdienst hinaus als kultureller Treffpunkt wirkt. Das passt auch zur baulichen Entwicklung des Raums: Da der hintere Teil der Kirche als Forum mit Saal und Gemeinderäumen ausgebaut wurde, können liturgische und veranstaltungsbezogene Nutzungen besser miteinander verbunden werden. Die Kirche bleibt damit offen für musikalische Formen, die zwischen sakraler Tradition und städtischer Gegenwart vermitteln. Gerade im urbanen Kontext von Unterbilk ist das ein echter Mehrwert, weil St. Martin nicht nur von der Gemeinde, sondern auch von einem breiteren Publikum wahrgenommen wird. Die Verbindung aus historischer Atmosphäre, guter Akustik, offenen Räumen und einem aktiven Kirchenmusik-Leben macht den Ort für Besucherinnen und Besucher, Chöre und Konzertgäste gleichermaßen attraktiv. Wer St. Martin also nur als Kirchengebäude betrachtet, sieht nur die halbe Wirklichkeit. Erst die Musik, die Proben, die Reihe Musik in d’ Lüchterkark und die übrigen Veranstaltungen zeigen, wie stark der Ort heute in das kulturelle Leben der Stadt eingebunden ist. ([gemeinden.erzbistum-koeln.de](https://gemeinden.erzbistum-koeln.de/st_peter_duesseldorf_alt/Kirchenmusik/?utm_source=openai))
Quellen:
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St. Martin | Anfahrt & Öffnungszeiten
St. Martin in Düsseldorf-Unterbilk ist ein Ort, an dem sich Stadt, Geschichte und lebendiges Gemeindeleben unmittelbar berühren. Die Kirche wird auf der offiziellen Seite als westlichste Kirche des Seelsorgebereichs beschrieben und zugleich als Bilker Kirche bezeichnet, weil sie eng mit der Haltestelle und dem gewachsenen Viertel verbunden ist. Wer heute nach St. Martin kommt, erlebt nicht nur eine Pfarrkirche, sondern einen Raum mit vielen Ebenen: einen Ort für stille Einkehr, für Liturgie, für Musik und für Begegnungen im Forum der Gemeinde. Gerade diese Mischung macht den Charakter der Kirche aus, denn sie ist weder nur Denkmal noch nur Veranstaltungsort, sondern ein aktiver kirchlicher Mittelpunkt im Stadtteil. Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück und verbindet Marienverehrung, den alten Bilker Kirchenplatz, den Wiederaufbau nach Kriegszerstörung und die behutsame Umgestaltung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Heute ist St. Martin täglich geöffnet, gut mit dem ÖPNV erreichbar und durch seine klare Gestalt im Viertel sofort wiedererkennbar. Für Besucherinnen und Besucher ist das besonders attraktiv, weil sich hier historische Tiefe, moderne Gemeindestruktur und eine offene, zugängliche Atmosphäre verbinden. Wer nach einer Kirche in Düsseldorf sucht, die nicht abgeschottet wirkt, sondern in ihrem Umfeld präsent bleibt, findet in St. Martin einen authentischen Ort mit starker Identität. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/mar_martin/index.html))
Anfahrt, Öffnungszeiten und die Bilker Kirche
Für die Orientierung vor Ort ist St. Martin erstaunlich unkompliziert, obwohl die Kirche in einem dicht bebauten und lebendigen Stadtteil liegt. Die offizielle Kirchenübersicht nennt für St. Martin die Adresse Benzenbergstraße 5 und empfiehlt für Navigationsgeräte die Eingabe Neusser Straße 88. Diese doppelte Orientierung ist hilfreich, weil St. Martin im Quartier nicht als isolierter Solitär steht, sondern in eine gewachsene Straßenstruktur eingebettet ist. Besonders praktisch ist der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr: Die Haltestelle Bilker Kirche wird mit den Rheinbahn-Linien 706, 707 und 709 sowie den Buslinien 723 und 726 genannt; zusätzlich liegt die S-Bahn-Haltestelle Völklinger Straße mit den Linien S8, S11 und S28 in Reichweite. Genau diese gute Anbindung passt zum Charakter der Kirche, denn sie ist keine abseitige Exkursionsadresse, sondern ein alltäglicher Ort, den man spontan besuchen kann. Auf der Seite zu den Öffnungszeiten heißt es außerdem klar, dass St. Martin täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr offen ist. Das bedeutet: Wer eine stille Pause in Unterbilk sucht, kann morgens auf dem Weg zur Arbeit, mittags zwischen Terminen oder am Abend noch vorbeischauen. Die offene Kirche lädt laut offizieller Beschreibung zum Verweilen, zum Anzünden einer Kerze und zum stillen Gebet ein. Gerade für Menschen, die in der Innenstadt unterwegs sind und einen kurzen Moment der Ruhe suchen, ist das ein wichtiges Merkmal. Dass die Kirche mitten in Unterbilk liegt, wird auch auf der Startseite hervorgehoben, wo St. Martin zusammen mit den anderen Kirchorten in der Stadt als Teil einer eng vernetzten Gemeinde sichtbar wird. Für Besucherinnen und Besucher ergibt sich daraus ein klarer Vorteil: Die Anreise ist einfach, die Wege sind kurz und der Ort ist so gut eingebunden, dass man St. Martin leicht in einen Stadtspaziergang, einen Gottesdienstbesuch oder einen kulturellen Abstecher einplanen kann. Wer bewusst mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, hat außerdem den Vorteil, dass man sich sofort auf den Stadtteil und die Atmosphäre konzentrieren kann, statt nach Parkflächen suchen zu müssen. Genau diese Mischung aus Zugänglichkeit und urbaner Präsenz macht den Standort attraktiv. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/uebersicht_kirchen/index.html))
Geschichte der Pfarrkirche St. Martin in Bilk
Die Geschichte von St. Martin ist deutlich älter als der heutige Bau und gehört zu den eindrucksvollsten historischen Schichten in Düsseldorf-Unterbilk. Auf dem Platz, an dem die Kirche steht, entwickelte sich über Jahrhunderte ein religiöser Mittelpunkt. Die offizielle Historie erinnert daran, dass bereits 1641 das Marienbild Maria Hülf der Christen aufgestellt wurde. 1686 ließ Kurfürst Jan Wellem die Lorettokapelle errichten, die von 1730 bis 1739 von einer Hallenkirche im Stil der Renaissance überbaut wurde. Diese frühe Wallfahrts- und Gebetsgeschichte prägt den Ort bis heute und erklärt, warum St. Martin nicht einfach nur ein Gebäude ist, sondern ein spirituell aufgeladener Platz. 1812 ging das Patronat von der heute Alt St. Martin genannten Kirche an der Martinsstraße auf diesen Standort über. Ende des 19. Jahrhunderts entstand dann 1893 bis 1895 nach Plänen des niederländischen Architekten Alfred Tepe ein neugotischer Backsteinbau, der im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und am 9. März 1945 nahezu vollständig zerstört wurde. Von dieser Katastrophe blieb nur wenig erhalten, darunter Teile der Außenmauern, die Sakristei und die Taufkapelle. Auf diesem Grund entstand 1951/52 unter Leitung der Architekten A. Dickmann und W. Dickmann die heutige flach gedeckte Wandpfeilerkirche im Basilika-Stil. Dieser Neubau bewahrte also nicht nur den Ort, sondern auch die Kontinuität der Gemeinde. Als Anfang der 2000er Jahre eine Sanierung des Pfarrzentrums notwendig wurde und der Kirchenraum für die Gemeinde als zu groß galt, folgte eine weitere wichtige Etappe: Der hintere Teil der Kirche wurde für das Forum, einen Pfarrsaal, eine Küche und weitere Gemeinderäume geöffnet, während der sakrale Vorderbereich neu geordnet wurde. Am Vorabend des 4. Advent 2007 konnte dort der erste Gottesdienst in der neugestalteten Kirche gefeiert werden. Diese Entwicklung ist für St. Martin typisch, weil sie Vergangenheit und Gegenwart nicht gegeneinanderstellt, sondern bewusst zusammenführt. Selbst spätere Details wie die Rückkehr von Turmkreuz und Wetterhahn im Jahr 2017 zeigen, dass die Kirche kontinuierlich gepflegt und weitergeführt wird. Wer St. Martin besucht, begegnet daher einem Ort, der Zerstörung, Wiederaufbau, Reform und Erneuerung in einem einzigen Bau- und Gemeindebild vereint. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/mar_martin/mart_historie/))
Kirchenraum, Kunstwerke und der Kirchenführer
Der Kirchenraum von St. Martin ist nicht nur architektonisch interessant, sondern auch bewusst als geistlicher Erfahrungsraum gestaltet. Der offizielle Kirchenführer beschreibt eine Reihe von Stationen, die Besucherinnen und Besucher beim Rundgang entdecken können: Haupteingang, Maria Hilfe der Christen, Altar, Medaillonweg, Tabernakelwand, Christusfenster, Ambo, Lesepult, Sedilien, Evangeliar-Pult, Orgel sowie die Taufkapelle mit Kreuzweg. Diese Elemente sind nicht zufällig angeordnet, sondern so gedacht, dass Liturgie, Symbolik und Raumwirkung zusammenarbeiten. Besonders eindrucksvoll ist der Medaillonweg, in dem die sieben Sakramente in Bronze dargestellt sind und der als Weg vom Altar zum Tabernakel gelesen werden kann. Die Tabernakelwand trägt dabei eine theologische Bildsprache, die an die Häuser von Bilk erinnert und den Ort in den Stadtteil zurückspiegelt. Auch die künstlerische Neugestaltung des Altarraums ist bemerkenswert: Für die Umgestaltung wurde die chilenische Künstlerin Maria J. Fernandez gewonnen, die unter anderem Altar, Ambo, Lesepult, Sedes, Medaillons, Steinweg, Tabernakelwand und das Evangeliar-Pult neu konzipierte. Ergänzend dazu stammen wichtige ältere Arbeiten von Hermann Alfred Raddatz, Wilhelm Hanebal und Josef Welling. Raddatz schuf unter anderem das runde Glasfenster, den Kreuzweg und weitere Fensterarbeiten; Hanebal gestaltete den Taufstein, Welling den Osterleuchter und einen früheren Ambo. Der Kirchenführer betont zudem, dass der Gesamteindruck der Kirche hell, offen und einladend ist. Das ist keine bloße Stilformel, sondern eine präzise Beschreibung dessen, was Besucher vor Ort erleben: Der Raum wirkt ruhig, klar gegliedert und doch nicht distanziert. Interessant ist auch die Marienfrömmigkeit an diesem Ort, denn die Verehrung der Gottesmutter hat hier eine lange Tradition, die bis zu einer Urkunde von 1398 und zu dem 1641 gestifteten Gnadenbild zurückreicht. Wer also das Innere von St. Martin betrachtet, erlebt nicht nur Architektur, sondern eine religiöse Bildsprache, die über Jahrhunderte gewachsen ist und im heutigen Gemeindeleben fortwirkt. Der offizielle Kirchenführer macht diese Zusammenhänge sichtbar und ist deshalb für Besucherinnen, Besucher und Gruppen besonders empfehlenswert. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/export/sites/turmhochsechs/.content/.galleries/downloads/09_publikationen/kirchenfuehrer-und-chroniken/Neugestaltung_St_Martin.pdf))
Gottesdienste, stille Einkehr und Gemeindeleben
St. Martin ist in Düsseldorf nicht nur als Bauwerk präsent, sondern auch als lebendiger Gottesdienstort mit regelmäßigem Gemeindeleben. Die offizielle Seite zu den Öffnungszeiten erklärt ausdrücklich, dass eine offene Kirche die Möglichkeit bietet, in der Atmosphäre des Raums zu verweilen, eine Kerze anzuzünden und zum stillen Gebet einzukehren. Genau dadurch wird St. Martin für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen relevant: für Anwohnerinnen und Anwohner, für Spaziergänger, für Berufstätige auf dem Weg durch Unterbilk und für alle, die bewusst einen Moment der Konzentration suchen. Die kirchliche Seite des Ortes zeigt sich außerdem in der aktuellen Gottesdienstordnung des Seelsorgebereichs, in der für St. Martin unter anderem die Vorabendmesse um 18:00 Uhr und die Sonntagsmesse um 11:00 Uhr genannt werden. Zusätzlich weist die Startseite der Gemeinde auf verschiedene liturgische und pastorale Formate hin, die das Spektrum des Gemeindelebens erweitern: Es gibt Angebote wie Agape, Eucharistische Anbetung, Kirchenkaffee und weitere Formen, in denen Gemeinschaft nach dem Gottesdienst oder in ruhigeren Gebetsformen erfahrbar wird. Diese Vielfalt ist wichtig, weil sie St. Martin nicht auf klassische Sonntagsliturgie reduziert. Der Ort ist vielmehr Teil einer größeren pastoralen Landschaft, in der Familien, Senioren, Ehrenamtliche und Musikgruppen zusammenkommen. Die aktuelle Startseite der Gemeinde nennt dabei nicht nur St. Martin selbst, sondern die fusionierten Pfarrgemeinden St. Antonius, St. Apollinaris, St. Josef, St. Martin, St. Peter und St. Pius X. Das verdeutlicht, dass St. Martin heute in ein größeres Netzwerk eingebunden ist und seine Rolle nicht als einzelner Solitär, sondern als Teil einer städtischen Pfarreistruktur spielt. Für Besucher bedeutet das: Wer St. Martin erlebt, sieht eine Kirche, die sich nicht nur durch ihre Geschichte definiert, sondern durch ihre fortlaufende Nutzung. Die offene Tür ist hier nicht Symbol, sondern praktische Realität. Man kann hereingehen, still werden, den Raum auf sich wirken lassen oder zu einer Messe wiederkommen. Gerade diese Kombination aus Alltagsoffenheit und liturgischer Klarheit macht St. Martin zu einem Ort, der sowohl Suchende als auch regelmäßig Teilnehmende anspricht. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/oeffnungszeiten/index.html?utm_source=openai))
Konzerte, Chöre und Veranstaltungen in St. Martin
Ein weiterer starker Aspekt von St. Martin ist die musikalische und kulturelle Nutzung der Kirche. Auf der offiziellen Gemeindeseite wird St. Martin als Ort für Kirchenmusik, Chorproben und Konzerte sichtbar. So proben die Chöre von St. Martin und St. Peter gemeinsam im Forum St. Martin, und auch die Choralschola trifft sich an diesem Kirchort. Das Forum ist damit nicht nur ein funktionaler Gemeinderaum, sondern ein wichtiger Ort für musikalische Praxis, Austausch und Vorbereitung. Wer sich für Veranstaltungen interessiert, findet auf der Kirchenmusik-Seite regelmäßig Hinweise auf Konzerte und besondere Formate. Besonders bekannt ist die Reihe Musik in d’ Lüchterkark – Folk meets Classic, die laut offizieller Beschreibung alljährlich in St. Martin in Bilk stattfindet und als außergewöhnliche musikalische Tradition gilt. Die Konzerte werden als winterliches Programm mit Wärme, Kerzenlicht und einer Mischung aus Folk, klassischer Anmutung und weihnachtlicher Stimmung beschrieben. Darüber hinaus erscheinen auf der Konzertseite der Gemeinde auch Benefizkonzerte und weitere musikalische Termine in St. Martin. Für die Gemeinde ist das wichtig, weil die Kirche dadurch über den Gottesdienst hinaus als kultureller Treffpunkt wirkt. Das passt auch zur baulichen Entwicklung des Raums: Da der hintere Teil der Kirche als Forum mit Saal und Gemeinderäumen ausgebaut wurde, können liturgische und veranstaltungsbezogene Nutzungen besser miteinander verbunden werden. Die Kirche bleibt damit offen für musikalische Formen, die zwischen sakraler Tradition und städtischer Gegenwart vermitteln. Gerade im urbanen Kontext von Unterbilk ist das ein echter Mehrwert, weil St. Martin nicht nur von der Gemeinde, sondern auch von einem breiteren Publikum wahrgenommen wird. Die Verbindung aus historischer Atmosphäre, guter Akustik, offenen Räumen und einem aktiven Kirchenmusik-Leben macht den Ort für Besucherinnen und Besucher, Chöre und Konzertgäste gleichermaßen attraktiv. Wer St. Martin also nur als Kirchengebäude betrachtet, sieht nur die halbe Wirklichkeit. Erst die Musik, die Proben, die Reihe Musik in d’ Lüchterkark und die übrigen Veranstaltungen zeigen, wie stark der Ort heute in das kulturelle Leben der Stadt eingebunden ist. ([gemeinden.erzbistum-koeln.de](https://gemeinden.erzbistum-koeln.de/st_peter_duesseldorf_alt/Kirchenmusik/?utm_source=openai))
Quellen:
St. Martin | Anfahrt & Öffnungszeiten
St. Martin in Düsseldorf-Unterbilk ist ein Ort, an dem sich Stadt, Geschichte und lebendiges Gemeindeleben unmittelbar berühren. Die Kirche wird auf der offiziellen Seite als westlichste Kirche des Seelsorgebereichs beschrieben und zugleich als Bilker Kirche bezeichnet, weil sie eng mit der Haltestelle und dem gewachsenen Viertel verbunden ist. Wer heute nach St. Martin kommt, erlebt nicht nur eine Pfarrkirche, sondern einen Raum mit vielen Ebenen: einen Ort für stille Einkehr, für Liturgie, für Musik und für Begegnungen im Forum der Gemeinde. Gerade diese Mischung macht den Charakter der Kirche aus, denn sie ist weder nur Denkmal noch nur Veranstaltungsort, sondern ein aktiver kirchlicher Mittelpunkt im Stadtteil. Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück und verbindet Marienverehrung, den alten Bilker Kirchenplatz, den Wiederaufbau nach Kriegszerstörung und die behutsame Umgestaltung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Heute ist St. Martin täglich geöffnet, gut mit dem ÖPNV erreichbar und durch seine klare Gestalt im Viertel sofort wiedererkennbar. Für Besucherinnen und Besucher ist das besonders attraktiv, weil sich hier historische Tiefe, moderne Gemeindestruktur und eine offene, zugängliche Atmosphäre verbinden. Wer nach einer Kirche in Düsseldorf sucht, die nicht abgeschottet wirkt, sondern in ihrem Umfeld präsent bleibt, findet in St. Martin einen authentischen Ort mit starker Identität. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/mar_martin/index.html))
Anfahrt, Öffnungszeiten und die Bilker Kirche
Für die Orientierung vor Ort ist St. Martin erstaunlich unkompliziert, obwohl die Kirche in einem dicht bebauten und lebendigen Stadtteil liegt. Die offizielle Kirchenübersicht nennt für St. Martin die Adresse Benzenbergstraße 5 und empfiehlt für Navigationsgeräte die Eingabe Neusser Straße 88. Diese doppelte Orientierung ist hilfreich, weil St. Martin im Quartier nicht als isolierter Solitär steht, sondern in eine gewachsene Straßenstruktur eingebettet ist. Besonders praktisch ist der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr: Die Haltestelle Bilker Kirche wird mit den Rheinbahn-Linien 706, 707 und 709 sowie den Buslinien 723 und 726 genannt; zusätzlich liegt die S-Bahn-Haltestelle Völklinger Straße mit den Linien S8, S11 und S28 in Reichweite. Genau diese gute Anbindung passt zum Charakter der Kirche, denn sie ist keine abseitige Exkursionsadresse, sondern ein alltäglicher Ort, den man spontan besuchen kann. Auf der Seite zu den Öffnungszeiten heißt es außerdem klar, dass St. Martin täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr offen ist. Das bedeutet: Wer eine stille Pause in Unterbilk sucht, kann morgens auf dem Weg zur Arbeit, mittags zwischen Terminen oder am Abend noch vorbeischauen. Die offene Kirche lädt laut offizieller Beschreibung zum Verweilen, zum Anzünden einer Kerze und zum stillen Gebet ein. Gerade für Menschen, die in der Innenstadt unterwegs sind und einen kurzen Moment der Ruhe suchen, ist das ein wichtiges Merkmal. Dass die Kirche mitten in Unterbilk liegt, wird auch auf der Startseite hervorgehoben, wo St. Martin zusammen mit den anderen Kirchorten in der Stadt als Teil einer eng vernetzten Gemeinde sichtbar wird. Für Besucherinnen und Besucher ergibt sich daraus ein klarer Vorteil: Die Anreise ist einfach, die Wege sind kurz und der Ort ist so gut eingebunden, dass man St. Martin leicht in einen Stadtspaziergang, einen Gottesdienstbesuch oder einen kulturellen Abstecher einplanen kann. Wer bewusst mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, hat außerdem den Vorteil, dass man sich sofort auf den Stadtteil und die Atmosphäre konzentrieren kann, statt nach Parkflächen suchen zu müssen. Genau diese Mischung aus Zugänglichkeit und urbaner Präsenz macht den Standort attraktiv. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/uebersicht_kirchen/index.html))
Geschichte der Pfarrkirche St. Martin in Bilk
Die Geschichte von St. Martin ist deutlich älter als der heutige Bau und gehört zu den eindrucksvollsten historischen Schichten in Düsseldorf-Unterbilk. Auf dem Platz, an dem die Kirche steht, entwickelte sich über Jahrhunderte ein religiöser Mittelpunkt. Die offizielle Historie erinnert daran, dass bereits 1641 das Marienbild Maria Hülf der Christen aufgestellt wurde. 1686 ließ Kurfürst Jan Wellem die Lorettokapelle errichten, die von 1730 bis 1739 von einer Hallenkirche im Stil der Renaissance überbaut wurde. Diese frühe Wallfahrts- und Gebetsgeschichte prägt den Ort bis heute und erklärt, warum St. Martin nicht einfach nur ein Gebäude ist, sondern ein spirituell aufgeladener Platz. 1812 ging das Patronat von der heute Alt St. Martin genannten Kirche an der Martinsstraße auf diesen Standort über. Ende des 19. Jahrhunderts entstand dann 1893 bis 1895 nach Plänen des niederländischen Architekten Alfred Tepe ein neugotischer Backsteinbau, der im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und am 9. März 1945 nahezu vollständig zerstört wurde. Von dieser Katastrophe blieb nur wenig erhalten, darunter Teile der Außenmauern, die Sakristei und die Taufkapelle. Auf diesem Grund entstand 1951/52 unter Leitung der Architekten A. Dickmann und W. Dickmann die heutige flach gedeckte Wandpfeilerkirche im Basilika-Stil. Dieser Neubau bewahrte also nicht nur den Ort, sondern auch die Kontinuität der Gemeinde. Als Anfang der 2000er Jahre eine Sanierung des Pfarrzentrums notwendig wurde und der Kirchenraum für die Gemeinde als zu groß galt, folgte eine weitere wichtige Etappe: Der hintere Teil der Kirche wurde für das Forum, einen Pfarrsaal, eine Küche und weitere Gemeinderäume geöffnet, während der sakrale Vorderbereich neu geordnet wurde. Am Vorabend des 4. Advent 2007 konnte dort der erste Gottesdienst in der neugestalteten Kirche gefeiert werden. Diese Entwicklung ist für St. Martin typisch, weil sie Vergangenheit und Gegenwart nicht gegeneinanderstellt, sondern bewusst zusammenführt. Selbst spätere Details wie die Rückkehr von Turmkreuz und Wetterhahn im Jahr 2017 zeigen, dass die Kirche kontinuierlich gepflegt und weitergeführt wird. Wer St. Martin besucht, begegnet daher einem Ort, der Zerstörung, Wiederaufbau, Reform und Erneuerung in einem einzigen Bau- und Gemeindebild vereint. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/mar_martin/mart_historie/))
Kirchenraum, Kunstwerke und der Kirchenführer
Der Kirchenraum von St. Martin ist nicht nur architektonisch interessant, sondern auch bewusst als geistlicher Erfahrungsraum gestaltet. Der offizielle Kirchenführer beschreibt eine Reihe von Stationen, die Besucherinnen und Besucher beim Rundgang entdecken können: Haupteingang, Maria Hilfe der Christen, Altar, Medaillonweg, Tabernakelwand, Christusfenster, Ambo, Lesepult, Sedilien, Evangeliar-Pult, Orgel sowie die Taufkapelle mit Kreuzweg. Diese Elemente sind nicht zufällig angeordnet, sondern so gedacht, dass Liturgie, Symbolik und Raumwirkung zusammenarbeiten. Besonders eindrucksvoll ist der Medaillonweg, in dem die sieben Sakramente in Bronze dargestellt sind und der als Weg vom Altar zum Tabernakel gelesen werden kann. Die Tabernakelwand trägt dabei eine theologische Bildsprache, die an die Häuser von Bilk erinnert und den Ort in den Stadtteil zurückspiegelt. Auch die künstlerische Neugestaltung des Altarraums ist bemerkenswert: Für die Umgestaltung wurde die chilenische Künstlerin Maria J. Fernandez gewonnen, die unter anderem Altar, Ambo, Lesepult, Sedes, Medaillons, Steinweg, Tabernakelwand und das Evangeliar-Pult neu konzipierte. Ergänzend dazu stammen wichtige ältere Arbeiten von Hermann Alfred Raddatz, Wilhelm Hanebal und Josef Welling. Raddatz schuf unter anderem das runde Glasfenster, den Kreuzweg und weitere Fensterarbeiten; Hanebal gestaltete den Taufstein, Welling den Osterleuchter und einen früheren Ambo. Der Kirchenführer betont zudem, dass der Gesamteindruck der Kirche hell, offen und einladend ist. Das ist keine bloße Stilformel, sondern eine präzise Beschreibung dessen, was Besucher vor Ort erleben: Der Raum wirkt ruhig, klar gegliedert und doch nicht distanziert. Interessant ist auch die Marienfrömmigkeit an diesem Ort, denn die Verehrung der Gottesmutter hat hier eine lange Tradition, die bis zu einer Urkunde von 1398 und zu dem 1641 gestifteten Gnadenbild zurückreicht. Wer also das Innere von St. Martin betrachtet, erlebt nicht nur Architektur, sondern eine religiöse Bildsprache, die über Jahrhunderte gewachsen ist und im heutigen Gemeindeleben fortwirkt. Der offizielle Kirchenführer macht diese Zusammenhänge sichtbar und ist deshalb für Besucherinnen, Besucher und Gruppen besonders empfehlenswert. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/export/sites/turmhochsechs/.content/.galleries/downloads/09_publikationen/kirchenfuehrer-und-chroniken/Neugestaltung_St_Martin.pdf))
Gottesdienste, stille Einkehr und Gemeindeleben
St. Martin ist in Düsseldorf nicht nur als Bauwerk präsent, sondern auch als lebendiger Gottesdienstort mit regelmäßigem Gemeindeleben. Die offizielle Seite zu den Öffnungszeiten erklärt ausdrücklich, dass eine offene Kirche die Möglichkeit bietet, in der Atmosphäre des Raums zu verweilen, eine Kerze anzuzünden und zum stillen Gebet einzukehren. Genau dadurch wird St. Martin für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen relevant: für Anwohnerinnen und Anwohner, für Spaziergänger, für Berufstätige auf dem Weg durch Unterbilk und für alle, die bewusst einen Moment der Konzentration suchen. Die kirchliche Seite des Ortes zeigt sich außerdem in der aktuellen Gottesdienstordnung des Seelsorgebereichs, in der für St. Martin unter anderem die Vorabendmesse um 18:00 Uhr und die Sonntagsmesse um 11:00 Uhr genannt werden. Zusätzlich weist die Startseite der Gemeinde auf verschiedene liturgische und pastorale Formate hin, die das Spektrum des Gemeindelebens erweitern: Es gibt Angebote wie Agape, Eucharistische Anbetung, Kirchenkaffee und weitere Formen, in denen Gemeinschaft nach dem Gottesdienst oder in ruhigeren Gebetsformen erfahrbar wird. Diese Vielfalt ist wichtig, weil sie St. Martin nicht auf klassische Sonntagsliturgie reduziert. Der Ort ist vielmehr Teil einer größeren pastoralen Landschaft, in der Familien, Senioren, Ehrenamtliche und Musikgruppen zusammenkommen. Die aktuelle Startseite der Gemeinde nennt dabei nicht nur St. Martin selbst, sondern die fusionierten Pfarrgemeinden St. Antonius, St. Apollinaris, St. Josef, St. Martin, St. Peter und St. Pius X. Das verdeutlicht, dass St. Martin heute in ein größeres Netzwerk eingebunden ist und seine Rolle nicht als einzelner Solitär, sondern als Teil einer städtischen Pfarreistruktur spielt. Für Besucher bedeutet das: Wer St. Martin erlebt, sieht eine Kirche, die sich nicht nur durch ihre Geschichte definiert, sondern durch ihre fortlaufende Nutzung. Die offene Tür ist hier nicht Symbol, sondern praktische Realität. Man kann hereingehen, still werden, den Raum auf sich wirken lassen oder zu einer Messe wiederkommen. Gerade diese Kombination aus Alltagsoffenheit und liturgischer Klarheit macht St. Martin zu einem Ort, der sowohl Suchende als auch regelmäßig Teilnehmende anspricht. ([turmhochsechs.de](https://www.turmhochsechs.de/unsere-kirchen/oeffnungszeiten/index.html?utm_source=openai))
Konzerte, Chöre und Veranstaltungen in St. Martin
Ein weiterer starker Aspekt von St. Martin ist die musikalische und kulturelle Nutzung der Kirche. Auf der offiziellen Gemeindeseite wird St. Martin als Ort für Kirchenmusik, Chorproben und Konzerte sichtbar. So proben die Chöre von St. Martin und St. Peter gemeinsam im Forum St. Martin, und auch die Choralschola trifft sich an diesem Kirchort. Das Forum ist damit nicht nur ein funktionaler Gemeinderaum, sondern ein wichtiger Ort für musikalische Praxis, Austausch und Vorbereitung. Wer sich für Veranstaltungen interessiert, findet auf der Kirchenmusik-Seite regelmäßig Hinweise auf Konzerte und besondere Formate. Besonders bekannt ist die Reihe Musik in d’ Lüchterkark – Folk meets Classic, die laut offizieller Beschreibung alljährlich in St. Martin in Bilk stattfindet und als außergewöhnliche musikalische Tradition gilt. Die Konzerte werden als winterliches Programm mit Wärme, Kerzenlicht und einer Mischung aus Folk, klassischer Anmutung und weihnachtlicher Stimmung beschrieben. Darüber hinaus erscheinen auf der Konzertseite der Gemeinde auch Benefizkonzerte und weitere musikalische Termine in St. Martin. Für die Gemeinde ist das wichtig, weil die Kirche dadurch über den Gottesdienst hinaus als kultureller Treffpunkt wirkt. Das passt auch zur baulichen Entwicklung des Raums: Da der hintere Teil der Kirche als Forum mit Saal und Gemeinderäumen ausgebaut wurde, können liturgische und veranstaltungsbezogene Nutzungen besser miteinander verbunden werden. Die Kirche bleibt damit offen für musikalische Formen, die zwischen sakraler Tradition und städtischer Gegenwart vermitteln. Gerade im urbanen Kontext von Unterbilk ist das ein echter Mehrwert, weil St. Martin nicht nur von der Gemeinde, sondern auch von einem breiteren Publikum wahrgenommen wird. Die Verbindung aus historischer Atmosphäre, guter Akustik, offenen Räumen und einem aktiven Kirchenmusik-Leben macht den Ort für Besucherinnen und Besucher, Chöre und Konzertgäste gleichermaßen attraktiv. Wer St. Martin also nur als Kirchengebäude betrachtet, sieht nur die halbe Wirklichkeit. Erst die Musik, die Proben, die Reihe Musik in d’ Lüchterkark und die übrigen Veranstaltungen zeigen, wie stark der Ort heute in das kulturelle Leben der Stadt eingebunden ist. ([gemeinden.erzbistum-koeln.de](https://gemeinden.erzbistum-koeln.de/st_peter_duesseldorf_alt/Kirchenmusik/?utm_source=openai))
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