Glashüttenturm
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Düsseldorf

Alte Glashütte, 40625 Düsseldorf, Deutschland

Glashüttenturm | Gerresheim & Glasmacherviertel

Der Glashüttenturm ist eines der sichtbarsten Zeichen der ehemaligen Gerresheimer Glashütte und damit weit mehr als nur ein einzelnes Bauwerk im Osten Düsseldorfs. Wer heute in das Glasmacherviertel kommt, erlebt einen Ort, an dem Industriekultur, Stadtentwicklung und Erinnerung unmittelbar ineinandergreifen. Das Gelände liegt im Stadtteil Gerresheim, der seit vielen Jahrzehnten stark von der Glasproduktion geprägt ist und bis heute durch historische Bauten, neue Quartiersentwicklungen und den bekannten Industriepfad eine besondere Identität besitzt. Der Glasturm steht dabei sinnbildlich für den Wandel: Aus einem Werksgelände wurde ein städtebauliches Projekt mit Denkmalschutz, Wohnquartier, Grünflächen und öffentlichen Wegen. Genau diese Mischung macht den Ort so spannend für Besucherinnen und Besucher, die nicht nur ein Fotomotiv suchen, sondern auch die Geschichte eines ganzen Stadtteils verstehen möchten. Die folgende Darstellung verbindet die wichtigsten Suchthemen rund um Glashüttenturm, Gerresheim, Anfahrt, Parken und die Entwicklung des Glasmacherviertels auf Grundlage der verfügbaren öffentlichen Informationen. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Geschichte der Gerresheimer Glashütte

Die Geschichte des Glashüttenturms beginnt mit der Gerresheimer Glashütte, die Ferdinand Heye 1864 in Gerresheim gründete. Aus einem industriellen Projekt entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte ein prägender Wirtschaftsstandort für den gesamten Düsseldorfer Osten. Schon früh profitierte der Betrieb von der Nähe zum Bahnhof und den guten Transportmöglichkeiten für Rohstoffe und fertige Glaswaren. Die lokalen Geschichtsquellen beschreiben, dass bereits 1865 zahlreiche Beschäftigte in der Produktion standen und in großen Stückzahlen Flaschen hergestellt wurden. Gleichzeitig wurde der Betrieb zu einem Magneten für Arbeitskräfte aus unterschiedlichen Regionen Europas, was Gerresheim dauerhaft veränderte. Der Stadtteil erhielt durch die Glashütte nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch neue Siedlungen, soziale Einrichtungen und eine eigene industrielle Kultur. Der Name der Hütte, oft einfach nur die „Hött“ genannt, steht deshalb in Gerresheim bis heute für mehr als nur eine Fabrik. Er verweist auf Wachstum, technische Modernisierung, Arbeitergeschichte und auf eine Zeit, in der Glasproduktion den Rhythmus des Stadtteils bestimmte. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/zeitleiste/zeitleiste-06-1850-bis-1880/1864?utm_source=openai))

Auch der spätere Wandel gehört zwingend zur Geschichte des Ortes. Im Jahr 2005 wurde die Gerresheimer Glashütte nach fast 150 Jahren Betrieb geschlossen. Die Stadt Düsseldorf beschreibt, dass eine neue industrielle Nutzung an diesem Standort angesichts veränderter Anforderungen und der umliegenden Wohngebiete nicht mehr sinnvoll erschien. Stattdessen entstand die Idee eines urbanen Quartiers mit unterschiedlichen Wohnformen, Gewerbe, Dienstleistungen und einem integrierten Einzelhandelsstandort. Genau hier wird der Glashüttenturm zum Erinnerungsanker: Er zeigt, dass der Standort nicht einfach verschwunden ist, sondern in eine neue Phase übergegangen ist. Die historische Substanz blieb nicht vollständig, aber sie blieb sichtbar. So kann man den Ort heute als Übergang zwischen Industriegeschichte und moderner Stadtentwicklung lesen. Für Suchende, die nach Glashüttenturm Düsseldorf oder Glashüttenturm Gerresheim recherchieren, ist das wichtig: Gemeint ist nicht ein isolierter Aussichtsturm, sondern ein Denkmal in einem ehemaligen Werksareal, das seine Vergangenheit bewusst in die Gegenwart mitnimmt. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Der Glasturm, der Gerrix-Turm und die Denkmäler im Ensemble

Der markante Turm der Anlage wird in den Quellen als Glasturm und auch als Gerrix-Turm beschrieben. Nach Angaben der Rheinischen Industriekultur wurde er 1966 nach Entwürfen des werkseigenen Baubüros errichtet und trägt das Markenzeichen der Hütte mit dem gekrönten G. Gerade diese Verbindung aus funktionaler Industriearchitektur und eindeutiger Symbolik macht den Bau so prägnant. Der Turm steht nicht nur für ein einzelnes Gebäude, sondern für die Selbstdarstellung eines Unternehmens, das in Gerresheim lange das Stadtbild mitgeprägt hat. Die historische Einordnung zeigt außerdem, wie stark auf dem Areal technischer Fortschritt, Markenidentität und architektonischer Anspruch zusammenkamen. Für heutige Besucher ist der Turm deshalb vor allem ein Lesesignal: Wer ihn sieht, versteht sofort, dass hier einmal ein großer industrieller Betrieb stand. Der Standort wirkt nicht museal abgeschlossen, sondern eingebettet in eine Entwicklung, die bis heute sichtbar geblieben ist. Das macht den Glasturm zu einem wichtigen Orientierungspunkt im Glasmacherviertel und zu einem der wenigen erhaltenen Hochzeichen der alten Glashütte. ([rheinische-industriekultur.com](https://www.rheinische-industriekultur.com/seiten/objekte/orte/duesseldorf/objekte/gerresheim_glashuette_intern.html?utm_source=openai))

Zum erhaltenen Ensemble gehören nach den städtischen Planungsunterlagen außerdem die Elektrozentrale, das Kesselhaus und das Heyebad. Diese Gebäude werden ausdrücklich als Denkmäler genannt, die als Erinnerung an die Glashütte bestehen bleiben. Das Zentrum des neuen Quartiers bildet der Düsselpark, in den die denkmalgeschützten Bauten integriert werden. Dadurch entsteht kein Bruch zwischen Vergangenheit und Zukunft, sondern eine bewusst gestaltete Verbindung. Gerade für Menschen, die nach besonderen Details rund um Glashüttenturm Gerresheim oder Glasturm Gerresheim suchen, ist das ein entscheidender Hinweis: Der Ort lässt sich nicht nur an einem einzelnen Turm ablesen, sondern an einem ganzen Mosaik aus Industriearchitektur, Freiflächen und neuer Bebauung. Auch das macht die Anziehungskraft des Standorts aus. Der Besucher spürt sofort, dass hier etwas erhalten werden sollte, weil die Geschichte des Geländes nicht in einem Schaukasten erzählt werden kann, sondern im Raum selbst. Genau deshalb wird der Turm häufig als Wahrzeichen des ehemaligen Werksgeländes wahrgenommen. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Anfahrt zum Glashüttenturm mit S-Bahn, U73 und Bus

Die Anfahrt zum Glashüttenturm ist vergleichsweise einfach, weil das Glasmacherviertel eng an den S-Bahnhof Düsseldorf-Gerresheim angebunden ist. Die Stadtplanung nennt für das Gebiet den S-Bahn-Anschluss mit den Linien S8 und S28, außerdem die Endhaltestelle der U73 sowie verschiedene Buslinien. Das Areal liegt im Osten Düsseldorfs im Stadtbezirk 7 und wird im Süden von der Bahnlinie Düsseldorf-Wuppertal-Mettmann begrenzt. Genau diese Lage erklärt, warum der Ort bereits in der Industrialisierungsphase so attraktiv war: Das historische Bahnhofsareal war ein logistischer Vorteil für die Glasproduktion und ist heute ein Vorteil für alle, die ohne Auto anreisen möchten. Wer den Glashüttenturm besuchen will, findet damit eine gute Mischung aus öffentlichem Verkehr und kurzen Wegen im Quartier. Die offizielle touristische Darstellung des Industriepfads betont ebenfalls, dass der historische Bahnhof Gerresheim ein zentraler Ausgangspunkt ist und ohne ihn die industrielle Ansiedlung in dieser Form wohl kaum möglich gewesen wäre. Für die Orientierung bedeutet das: Der Bahnhof ist nicht nur Haltestelle, sondern auch ein Stück Lokalgeschichte. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Praktisch ist außerdem, dass das Gebiet nicht als abgeschottetes Gelände funktioniert, sondern als Teil des Stadtteils Gerresheim. Die offizielle Quartiersbeschreibung verweist auf eine gute Anbindung an das Zentrum von Gerresheim und an den Bereich Heyestraße Süd mit Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie. Für Besucherinnen und Besucher ist das angenehm, weil sich ein Rundgang zum Glashüttenturm mit einem Spaziergang durch das Umfeld verbinden lässt. Wer mit dem ÖPNV kommt, bewegt sich also nicht in einem isolierten Industriegebiet, sondern in einem gewachsenen Stadtteil mit urbaner Infrastruktur. Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen anderen Industriedenkmälern. Der Glashüttenturm profitiert davon, dass Bahnhof, Straße und Quartier zusammen funktionieren. Dadurch eignet sich der Ort sowohl für einen gezielten Fotostopp als auch als Startpunkt für einen längeren Rundgang durch die Glasgeschichte Gerresheims. Die Kombination aus S-Bahn, U-Bahn, Bus und Fußwegen macht die Anfahrt für Einheimische wie für Gäste gleichermaßen unkompliziert. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Parken am Glasmacherviertel und am S-Bahnhof Gerresheim

Wer mit dem Auto anreist, findet am S-Bahnhof Gerresheim ein Park-and-Ride-Angebot auf dem ehemaligen Glasmachergelände. Die Stadt Düsseldorf hat dort rund 160 Stellplätze eingerichtet und das Gelände zusätzlich mit öffentlicher Beleuchtung ausgestattet. Außerdem wurden Abstellmöglichkeiten für Fahrräder angekündigt. Damit ist das Areal nicht nur für Pendlerinnen und Pendler, sondern auch für Besucherinnen und Besucher attraktiv, die den Glashüttenturm und das Umfeld komfortabel erreichen möchten. Besonders wichtig ist der Standort deshalb, weil das Angebot direkt in der Nähe des Bahnhofs liegt und so den Umstieg zwischen Auto, Fahrrad und Bahn erleichtert. Wer nach parken Glasmacherviertel oder parken am Glashüttenturm sucht, landet also im Kern auf dieser offiziellen P+R-Lösung. Das ist ein praktischer Vorteil, weil man nicht im dichten innerstädtischen Verkehr parken muss, sondern eine geordnete und gut angebundene Fläche nutzen kann. Die Stadt beschreibt das Angebot ausdrücklich als kostenloses Parken mit umweltfreundlicher Pendeloption. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/gerresheim-kostenlos-parken-und-umweltfreundlich-pendeln?utm_source=openai))

Auch für die Fahrt mit dem Auto ist die Lage des Quartiers gut vorbereitet. Die städtischen Planungsunterlagen nennen für das Plangebiet Verbindungen in Richtung A46 über Rampenstraße und Glashüttenstraße nach Süden sowie über die Torfbruchstraße nach Norden. Hinzu kommt die künftige und bestehende Einbindung in das Straßennetz rund um Gerresheim Süd. Für Besucher bedeutet das, dass der Glashüttenturm nicht nur mit der Bahn, sondern auch aus anderen Teilen Düsseldorfs und aus dem Umland erreichbar ist. Wichtig bleibt dabei allerdings, dass der Ort bewusst auf eine Mischung aus motorisiertem Verkehr, ÖPNV und Fußwegen setzt. Genau das passt zur heutigen Nutzung des Areals als Stadtquartier. Wer den Turm besucht, erlebt deshalb kein klassisches Ausflugsziel mit riesigen Parkflächen, sondern ein gewachsenes, urbanes Umfeld. Das passt gut zu den aktuellen Entwicklungen im Glasmacherviertel und macht die Anreise flexibel. Für Suchende, die sich vorab über Anfahrt und Parken informieren möchten, sind diese offiziellen Hinweise die zuverlässigsten Anhaltspunkte. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim: Rundgang durch die Glasgeschichte

Der Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim ist die beste Ergänzung zum Besuch des Glashüttenturms. Die offizielle Tourismusseite beschreibt ihn als knapp vier Kilometer langen Rundgang mit 21 Stationen, auf denen Düsseldorfer Industriegeschichte anschaulich erlebbar wird. Die Route kann eigenständig begangen oder im Rahmen einer fachkundigen Führung erlebt werden. Das ist besonders hilfreich für alle, die nicht nur einen einzelnen Ort sehen wollen, sondern den Zusammenhang zwischen Glashütte, Bahnstation, Arbeitersiedlungen und weiteren Industriebauten verstehen möchten. Der Pfad macht deutlich, wie stark industrielle Produktion Stadtentwicklung beeinflusst hat. Gerade in Gerresheim lässt sich das sehr konkret ablesen: Glasproduktion, Verkehrsanbindung, Wohnungsbau und soziale Infrastruktur standen hier über lange Zeit in engem Verhältnis zueinander. Für Suchende, die nach industriepfad düsseldorf gerresheim oder glashüttenturm düsseldorf recherchieren, ist diese Route der logische rote Faden. Sie führt mitten durch das historische Umfeld des Turms und schafft einen Zugang, der über reine Architekturbetrachtung hinausgeht. ([visitduesseldorf.de](https://www.visitduesseldorf.de/dus/der-industriepfad-duesseldorf-gerresheim?utm_source=openai))

Die offizielle Beschreibung des Industriepfads nennt mehrere besondere Stationen, die den Rundgang besonders attraktiv machen. Dazu gehört die ehemals weltgrößte Glashütte, außerdem die älteste Bahnstation Westdeutschlands und der letzte von ehemals 40 Ziegelringöfen in Düsseldorf. Solche Punkte zeigen, dass Gerresheim nicht nur lokal interessant ist, sondern in der Industriekultur der Region einen festen Platz hat. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Ein Ausflug zum Glashüttenturm kann leicht zu einer ganzen Entdeckungstour werden. Wer sich Zeit nimmt, versteht nicht nur den Turm selbst, sondern auch die sozialen und technischen Rahmenbedingungen, die den Ort geprägt haben. Zudem verweist die touristische Seite auf praktische Informationen wie Barrierefreiheit, Stadtplan, öffentliche Toiletten und touristische Infos. Das macht den Pfad alltagstauglich und niedrigschwellig. Er ist nicht als Fachpublikum-Exkurs gedacht, sondern als verständlicher, gut zugänglicher Rundgang für alle Altersgruppen. Genau darin liegt seine Stärke. ([visitduesseldorf.de](https://www.visitduesseldorf.de/dus/der-industriepfad-duesseldorf-gerresheim?utm_source=openai))

Glasmacherviertel heute: Wandel, Wohnen und Stadtentwicklung

Heute ist das ehemalige Werksgelände Teil des Glasmacherviertels, eines städtebaulichen Projekts im Osten Düsseldorfs. Die Stadt beschreibt das Plangebiet mit einer Fläche von rund 32 Hektar und als urbanes Quartier mit unterschiedlichen Wohntypologien, Gewerbe- und Dienstleistungsangeboten sowie einem integrierten Einzelhandelsstandort. Im Zentrum steht der Düsselpark, der die denkmalgeschützten Gebäude aufnimmt und so die historische Substanz mit neuer Nutzung verbindet. Das ist für die Wahrnehmung des Glashüttenturms entscheidend: Der Turm steht nicht in einer Kulisse aus reiner Vergangenheit, sondern in einem lebendigen Entwicklungsraum. Dadurch bleibt er sichtbar und erhält zugleich eine neue Funktion als identitätsstiftendes Zeichen des Quartiers. Auch die Lage des Gebiets ist klar definiert: Westen an der verrohrten nördlichen Düssel, Norden an der Straße Nach den Mauresköthen, Osten an der Heyestraße und Süden an der Bahnlinie mit S-Bahnhof Düsseldorf-Gerresheim. Diese klare Einfassung hilft, das Gelände städtebaulich einzuordnen. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Der größere Kontext ist Gerresheim Süd, wo laut Stadtverwaltung rund 6.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben und wo große Bauvorhaben die Entwicklung prägen. Insgesamt sind dort etwa 2.000 neue Wohneinheiten, neue Kindergärten, ein Grundschulneubau sowie ergänzender Einzelhandel und Gewerbe vorgesehen. Gleichzeitig betont die Stadt, dass das Gebiet stark durch die ehemalige Glashütte geprägt ist. Genau diese doppelte Perspektive macht den Glashüttenturm so interessant: Er gehört zu einer industriellen Erinnerungskultur, die nicht nur museal bewahrt wird, sondern in einem neuen Stadtquartier weiterlebt. Für Gerresheim ist das wichtig, weil die Glashütte nicht irgendein alter Industriebetrieb war, sondern der Motor für das Wiederaufleben des Stadtteils im 19. und 20. Jahrhundert. Heute wird diese Rolle in neuer Form fortgesetzt: nicht mehr als Produktionsstandort, sondern als Ort für Wohnen, Wege, Nachbarschaft und Geschichte. Wer den Glashüttenturm besucht, sieht also gleichzeitig Vergangenheit und Zukunft desselben Ortes. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/integrierte-quartiersentwicklung/handlungsraeume/handlungsraum-07-gerresheim-sued?utm_source=openai))

So entsteht rund um den Glashüttenturm eine besondere Mischung aus Denkmal, Stadtteilmarke und Erinnerungsort. Das Denkmal hält die visuelle Verbindung zur Glashütte aufrecht, während das Quartier selbst neue Funktionen aufnimmt. Für Besucher ist genau diese Spannung reizvoll: Der Ort wirkt weder abgeschlossen noch künstlich inszeniert, sondern als Teil einer lebendigen Stadtlandschaft. Wer sich für Glashüttenturm Gerresheim, Glashüttenturm Düsseldorf oder Glasmacherviertel interessiert, findet hier deshalb nicht nur ein einzelnes Fotomotiv, sondern ein Stück Stadtgeschichte im Umbau. Die Verbindung von erhaltenen Industriebauten, neuen Wohnformen und öffentlichem Grün macht das Areal zu einem der interessantesten Transformationsräume in Düsseldorf. Dass die Stadt den Erhalt der Denkmäler ausdrücklich betont, zeigt zugleich den Willen, die Vergangenheit lesbar zu halten. Der Glashüttenturm ist damit nicht nur ein Rest der alten Produktion, sondern ein bewusst gesetztes Zeichen dafür, wie Stadtentwicklung mit Erinnerung funktionieren kann. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Quellen:

  • Landeshauptstadt Düsseldorf – Glasmacherviertel ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))
  • Visit Düsseldorf – Der Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim ([visitduesseldorf.de](https://www.visitduesseldorf.de/dus/der-industriepfad-duesseldorf-gerresheim?utm_source=openai))
  • Landeshauptstadt Düsseldorf – Handlungsraum 07 Gerresheim Süd ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/integrierte-quartiersentwicklung/handlungsraeume/handlungsraum-07-gerresheim-sued?utm_source=openai))
  • Landeshauptstadt Düsseldorf – P+R Gerresheim S - Glasmacherviertel und Pressemitteilung zum Park+Ride-Angebot ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/gerresheim-kostenlos-parken-und-umweltfreundlich-pendeln?utm_source=openai))
  • Rheinische Industriekultur – Glashütte Gerresheim ([rheinische-industriekultur.com](https://www.rheinische-industriekultur.com/seiten/objekte/orte/duesseldorf/objekte/gerresheim_glashuette_intern.html?utm_source=openai))
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Glashüttenturm | Gerresheim & Glasmacherviertel

Der Glashüttenturm ist eines der sichtbarsten Zeichen der ehemaligen Gerresheimer Glashütte und damit weit mehr als nur ein einzelnes Bauwerk im Osten Düsseldorfs. Wer heute in das Glasmacherviertel kommt, erlebt einen Ort, an dem Industriekultur, Stadtentwicklung und Erinnerung unmittelbar ineinandergreifen. Das Gelände liegt im Stadtteil Gerresheim, der seit vielen Jahrzehnten stark von der Glasproduktion geprägt ist und bis heute durch historische Bauten, neue Quartiersentwicklungen und den bekannten Industriepfad eine besondere Identität besitzt. Der Glasturm steht dabei sinnbildlich für den Wandel: Aus einem Werksgelände wurde ein städtebauliches Projekt mit Denkmalschutz, Wohnquartier, Grünflächen und öffentlichen Wegen. Genau diese Mischung macht den Ort so spannend für Besucherinnen und Besucher, die nicht nur ein Fotomotiv suchen, sondern auch die Geschichte eines ganzen Stadtteils verstehen möchten. Die folgende Darstellung verbindet die wichtigsten Suchthemen rund um Glashüttenturm, Gerresheim, Anfahrt, Parken und die Entwicklung des Glasmacherviertels auf Grundlage der verfügbaren öffentlichen Informationen. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Geschichte der Gerresheimer Glashütte

Die Geschichte des Glashüttenturms beginnt mit der Gerresheimer Glashütte, die Ferdinand Heye 1864 in Gerresheim gründete. Aus einem industriellen Projekt entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte ein prägender Wirtschaftsstandort für den gesamten Düsseldorfer Osten. Schon früh profitierte der Betrieb von der Nähe zum Bahnhof und den guten Transportmöglichkeiten für Rohstoffe und fertige Glaswaren. Die lokalen Geschichtsquellen beschreiben, dass bereits 1865 zahlreiche Beschäftigte in der Produktion standen und in großen Stückzahlen Flaschen hergestellt wurden. Gleichzeitig wurde der Betrieb zu einem Magneten für Arbeitskräfte aus unterschiedlichen Regionen Europas, was Gerresheim dauerhaft veränderte. Der Stadtteil erhielt durch die Glashütte nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch neue Siedlungen, soziale Einrichtungen und eine eigene industrielle Kultur. Der Name der Hütte, oft einfach nur die „Hött“ genannt, steht deshalb in Gerresheim bis heute für mehr als nur eine Fabrik. Er verweist auf Wachstum, technische Modernisierung, Arbeitergeschichte und auf eine Zeit, in der Glasproduktion den Rhythmus des Stadtteils bestimmte. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/zeitleiste/zeitleiste-06-1850-bis-1880/1864?utm_source=openai))

Auch der spätere Wandel gehört zwingend zur Geschichte des Ortes. Im Jahr 2005 wurde die Gerresheimer Glashütte nach fast 150 Jahren Betrieb geschlossen. Die Stadt Düsseldorf beschreibt, dass eine neue industrielle Nutzung an diesem Standort angesichts veränderter Anforderungen und der umliegenden Wohngebiete nicht mehr sinnvoll erschien. Stattdessen entstand die Idee eines urbanen Quartiers mit unterschiedlichen Wohnformen, Gewerbe, Dienstleistungen und einem integrierten Einzelhandelsstandort. Genau hier wird der Glashüttenturm zum Erinnerungsanker: Er zeigt, dass der Standort nicht einfach verschwunden ist, sondern in eine neue Phase übergegangen ist. Die historische Substanz blieb nicht vollständig, aber sie blieb sichtbar. So kann man den Ort heute als Übergang zwischen Industriegeschichte und moderner Stadtentwicklung lesen. Für Suchende, die nach Glashüttenturm Düsseldorf oder Glashüttenturm Gerresheim recherchieren, ist das wichtig: Gemeint ist nicht ein isolierter Aussichtsturm, sondern ein Denkmal in einem ehemaligen Werksareal, das seine Vergangenheit bewusst in die Gegenwart mitnimmt. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Der Glasturm, der Gerrix-Turm und die Denkmäler im Ensemble

Der markante Turm der Anlage wird in den Quellen als Glasturm und auch als Gerrix-Turm beschrieben. Nach Angaben der Rheinischen Industriekultur wurde er 1966 nach Entwürfen des werkseigenen Baubüros errichtet und trägt das Markenzeichen der Hütte mit dem gekrönten G. Gerade diese Verbindung aus funktionaler Industriearchitektur und eindeutiger Symbolik macht den Bau so prägnant. Der Turm steht nicht nur für ein einzelnes Gebäude, sondern für die Selbstdarstellung eines Unternehmens, das in Gerresheim lange das Stadtbild mitgeprägt hat. Die historische Einordnung zeigt außerdem, wie stark auf dem Areal technischer Fortschritt, Markenidentität und architektonischer Anspruch zusammenkamen. Für heutige Besucher ist der Turm deshalb vor allem ein Lesesignal: Wer ihn sieht, versteht sofort, dass hier einmal ein großer industrieller Betrieb stand. Der Standort wirkt nicht museal abgeschlossen, sondern eingebettet in eine Entwicklung, die bis heute sichtbar geblieben ist. Das macht den Glasturm zu einem wichtigen Orientierungspunkt im Glasmacherviertel und zu einem der wenigen erhaltenen Hochzeichen der alten Glashütte. ([rheinische-industriekultur.com](https://www.rheinische-industriekultur.com/seiten/objekte/orte/duesseldorf/objekte/gerresheim_glashuette_intern.html?utm_source=openai))

Zum erhaltenen Ensemble gehören nach den städtischen Planungsunterlagen außerdem die Elektrozentrale, das Kesselhaus und das Heyebad. Diese Gebäude werden ausdrücklich als Denkmäler genannt, die als Erinnerung an die Glashütte bestehen bleiben. Das Zentrum des neuen Quartiers bildet der Düsselpark, in den die denkmalgeschützten Bauten integriert werden. Dadurch entsteht kein Bruch zwischen Vergangenheit und Zukunft, sondern eine bewusst gestaltete Verbindung. Gerade für Menschen, die nach besonderen Details rund um Glashüttenturm Gerresheim oder Glasturm Gerresheim suchen, ist das ein entscheidender Hinweis: Der Ort lässt sich nicht nur an einem einzelnen Turm ablesen, sondern an einem ganzen Mosaik aus Industriearchitektur, Freiflächen und neuer Bebauung. Auch das macht die Anziehungskraft des Standorts aus. Der Besucher spürt sofort, dass hier etwas erhalten werden sollte, weil die Geschichte des Geländes nicht in einem Schaukasten erzählt werden kann, sondern im Raum selbst. Genau deshalb wird der Turm häufig als Wahrzeichen des ehemaligen Werksgeländes wahrgenommen. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Anfahrt zum Glashüttenturm mit S-Bahn, U73 und Bus

Die Anfahrt zum Glashüttenturm ist vergleichsweise einfach, weil das Glasmacherviertel eng an den S-Bahnhof Düsseldorf-Gerresheim angebunden ist. Die Stadtplanung nennt für das Gebiet den S-Bahn-Anschluss mit den Linien S8 und S28, außerdem die Endhaltestelle der U73 sowie verschiedene Buslinien. Das Areal liegt im Osten Düsseldorfs im Stadtbezirk 7 und wird im Süden von der Bahnlinie Düsseldorf-Wuppertal-Mettmann begrenzt. Genau diese Lage erklärt, warum der Ort bereits in der Industrialisierungsphase so attraktiv war: Das historische Bahnhofsareal war ein logistischer Vorteil für die Glasproduktion und ist heute ein Vorteil für alle, die ohne Auto anreisen möchten. Wer den Glashüttenturm besuchen will, findet damit eine gute Mischung aus öffentlichem Verkehr und kurzen Wegen im Quartier. Die offizielle touristische Darstellung des Industriepfads betont ebenfalls, dass der historische Bahnhof Gerresheim ein zentraler Ausgangspunkt ist und ohne ihn die industrielle Ansiedlung in dieser Form wohl kaum möglich gewesen wäre. Für die Orientierung bedeutet das: Der Bahnhof ist nicht nur Haltestelle, sondern auch ein Stück Lokalgeschichte. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Praktisch ist außerdem, dass das Gebiet nicht als abgeschottetes Gelände funktioniert, sondern als Teil des Stadtteils Gerresheim. Die offizielle Quartiersbeschreibung verweist auf eine gute Anbindung an das Zentrum von Gerresheim und an den Bereich Heyestraße Süd mit Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie. Für Besucherinnen und Besucher ist das angenehm, weil sich ein Rundgang zum Glashüttenturm mit einem Spaziergang durch das Umfeld verbinden lässt. Wer mit dem ÖPNV kommt, bewegt sich also nicht in einem isolierten Industriegebiet, sondern in einem gewachsenen Stadtteil mit urbaner Infrastruktur. Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen anderen Industriedenkmälern. Der Glashüttenturm profitiert davon, dass Bahnhof, Straße und Quartier zusammen funktionieren. Dadurch eignet sich der Ort sowohl für einen gezielten Fotostopp als auch als Startpunkt für einen längeren Rundgang durch die Glasgeschichte Gerresheims. Die Kombination aus S-Bahn, U-Bahn, Bus und Fußwegen macht die Anfahrt für Einheimische wie für Gäste gleichermaßen unkompliziert. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Parken am Glasmacherviertel und am S-Bahnhof Gerresheim

Wer mit dem Auto anreist, findet am S-Bahnhof Gerresheim ein Park-and-Ride-Angebot auf dem ehemaligen Glasmachergelände. Die Stadt Düsseldorf hat dort rund 160 Stellplätze eingerichtet und das Gelände zusätzlich mit öffentlicher Beleuchtung ausgestattet. Außerdem wurden Abstellmöglichkeiten für Fahrräder angekündigt. Damit ist das Areal nicht nur für Pendlerinnen und Pendler, sondern auch für Besucherinnen und Besucher attraktiv, die den Glashüttenturm und das Umfeld komfortabel erreichen möchten. Besonders wichtig ist der Standort deshalb, weil das Angebot direkt in der Nähe des Bahnhofs liegt und so den Umstieg zwischen Auto, Fahrrad und Bahn erleichtert. Wer nach parken Glasmacherviertel oder parken am Glashüttenturm sucht, landet also im Kern auf dieser offiziellen P+R-Lösung. Das ist ein praktischer Vorteil, weil man nicht im dichten innerstädtischen Verkehr parken muss, sondern eine geordnete und gut angebundene Fläche nutzen kann. Die Stadt beschreibt das Angebot ausdrücklich als kostenloses Parken mit umweltfreundlicher Pendeloption. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/gerresheim-kostenlos-parken-und-umweltfreundlich-pendeln?utm_source=openai))

Auch für die Fahrt mit dem Auto ist die Lage des Quartiers gut vorbereitet. Die städtischen Planungsunterlagen nennen für das Plangebiet Verbindungen in Richtung A46 über Rampenstraße und Glashüttenstraße nach Süden sowie über die Torfbruchstraße nach Norden. Hinzu kommt die künftige und bestehende Einbindung in das Straßennetz rund um Gerresheim Süd. Für Besucher bedeutet das, dass der Glashüttenturm nicht nur mit der Bahn, sondern auch aus anderen Teilen Düsseldorfs und aus dem Umland erreichbar ist. Wichtig bleibt dabei allerdings, dass der Ort bewusst auf eine Mischung aus motorisiertem Verkehr, ÖPNV und Fußwegen setzt. Genau das passt zur heutigen Nutzung des Areals als Stadtquartier. Wer den Turm besucht, erlebt deshalb kein klassisches Ausflugsziel mit riesigen Parkflächen, sondern ein gewachsenes, urbanes Umfeld. Das passt gut zu den aktuellen Entwicklungen im Glasmacherviertel und macht die Anreise flexibel. Für Suchende, die sich vorab über Anfahrt und Parken informieren möchten, sind diese offiziellen Hinweise die zuverlässigsten Anhaltspunkte. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim: Rundgang durch die Glasgeschichte

Der Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim ist die beste Ergänzung zum Besuch des Glashüttenturms. Die offizielle Tourismusseite beschreibt ihn als knapp vier Kilometer langen Rundgang mit 21 Stationen, auf denen Düsseldorfer Industriegeschichte anschaulich erlebbar wird. Die Route kann eigenständig begangen oder im Rahmen einer fachkundigen Führung erlebt werden. Das ist besonders hilfreich für alle, die nicht nur einen einzelnen Ort sehen wollen, sondern den Zusammenhang zwischen Glashütte, Bahnstation, Arbeitersiedlungen und weiteren Industriebauten verstehen möchten. Der Pfad macht deutlich, wie stark industrielle Produktion Stadtentwicklung beeinflusst hat. Gerade in Gerresheim lässt sich das sehr konkret ablesen: Glasproduktion, Verkehrsanbindung, Wohnungsbau und soziale Infrastruktur standen hier über lange Zeit in engem Verhältnis zueinander. Für Suchende, die nach industriepfad düsseldorf gerresheim oder glashüttenturm düsseldorf recherchieren, ist diese Route der logische rote Faden. Sie führt mitten durch das historische Umfeld des Turms und schafft einen Zugang, der über reine Architekturbetrachtung hinausgeht. ([visitduesseldorf.de](https://www.visitduesseldorf.de/dus/der-industriepfad-duesseldorf-gerresheim?utm_source=openai))

Die offizielle Beschreibung des Industriepfads nennt mehrere besondere Stationen, die den Rundgang besonders attraktiv machen. Dazu gehört die ehemals weltgrößte Glashütte, außerdem die älteste Bahnstation Westdeutschlands und der letzte von ehemals 40 Ziegelringöfen in Düsseldorf. Solche Punkte zeigen, dass Gerresheim nicht nur lokal interessant ist, sondern in der Industriekultur der Region einen festen Platz hat. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Ein Ausflug zum Glashüttenturm kann leicht zu einer ganzen Entdeckungstour werden. Wer sich Zeit nimmt, versteht nicht nur den Turm selbst, sondern auch die sozialen und technischen Rahmenbedingungen, die den Ort geprägt haben. Zudem verweist die touristische Seite auf praktische Informationen wie Barrierefreiheit, Stadtplan, öffentliche Toiletten und touristische Infos. Das macht den Pfad alltagstauglich und niedrigschwellig. Er ist nicht als Fachpublikum-Exkurs gedacht, sondern als verständlicher, gut zugänglicher Rundgang für alle Altersgruppen. Genau darin liegt seine Stärke. ([visitduesseldorf.de](https://www.visitduesseldorf.de/dus/der-industriepfad-duesseldorf-gerresheim?utm_source=openai))

Glasmacherviertel heute: Wandel, Wohnen und Stadtentwicklung

Heute ist das ehemalige Werksgelände Teil des Glasmacherviertels, eines städtebaulichen Projekts im Osten Düsseldorfs. Die Stadt beschreibt das Plangebiet mit einer Fläche von rund 32 Hektar und als urbanes Quartier mit unterschiedlichen Wohntypologien, Gewerbe- und Dienstleistungsangeboten sowie einem integrierten Einzelhandelsstandort. Im Zentrum steht der Düsselpark, der die denkmalgeschützten Gebäude aufnimmt und so die historische Substanz mit neuer Nutzung verbindet. Das ist für die Wahrnehmung des Glashüttenturms entscheidend: Der Turm steht nicht in einer Kulisse aus reiner Vergangenheit, sondern in einem lebendigen Entwicklungsraum. Dadurch bleibt er sichtbar und erhält zugleich eine neue Funktion als identitätsstiftendes Zeichen des Quartiers. Auch die Lage des Gebiets ist klar definiert: Westen an der verrohrten nördlichen Düssel, Norden an der Straße Nach den Mauresköthen, Osten an der Heyestraße und Süden an der Bahnlinie mit S-Bahnhof Düsseldorf-Gerresheim. Diese klare Einfassung hilft, das Gelände städtebaulich einzuordnen. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Der größere Kontext ist Gerresheim Süd, wo laut Stadtverwaltung rund 6.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben und wo große Bauvorhaben die Entwicklung prägen. Insgesamt sind dort etwa 2.000 neue Wohneinheiten, neue Kindergärten, ein Grundschulneubau sowie ergänzender Einzelhandel und Gewerbe vorgesehen. Gleichzeitig betont die Stadt, dass das Gebiet stark durch die ehemalige Glashütte geprägt ist. Genau diese doppelte Perspektive macht den Glashüttenturm so interessant: Er gehört zu einer industriellen Erinnerungskultur, die nicht nur museal bewahrt wird, sondern in einem neuen Stadtquartier weiterlebt. Für Gerresheim ist das wichtig, weil die Glashütte nicht irgendein alter Industriebetrieb war, sondern der Motor für das Wiederaufleben des Stadtteils im 19. und 20. Jahrhundert. Heute wird diese Rolle in neuer Form fortgesetzt: nicht mehr als Produktionsstandort, sondern als Ort für Wohnen, Wege, Nachbarschaft und Geschichte. Wer den Glashüttenturm besucht, sieht also gleichzeitig Vergangenheit und Zukunft desselben Ortes. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/integrierte-quartiersentwicklung/handlungsraeume/handlungsraum-07-gerresheim-sued?utm_source=openai))

So entsteht rund um den Glashüttenturm eine besondere Mischung aus Denkmal, Stadtteilmarke und Erinnerungsort. Das Denkmal hält die visuelle Verbindung zur Glashütte aufrecht, während das Quartier selbst neue Funktionen aufnimmt. Für Besucher ist genau diese Spannung reizvoll: Der Ort wirkt weder abgeschlossen noch künstlich inszeniert, sondern als Teil einer lebendigen Stadtlandschaft. Wer sich für Glashüttenturm Gerresheim, Glashüttenturm Düsseldorf oder Glasmacherviertel interessiert, findet hier deshalb nicht nur ein einzelnes Fotomotiv, sondern ein Stück Stadtgeschichte im Umbau. Die Verbindung von erhaltenen Industriebauten, neuen Wohnformen und öffentlichem Grün macht das Areal zu einem der interessantesten Transformationsräume in Düsseldorf. Dass die Stadt den Erhalt der Denkmäler ausdrücklich betont, zeigt zugleich den Willen, die Vergangenheit lesbar zu halten. Der Glashüttenturm ist damit nicht nur ein Rest der alten Produktion, sondern ein bewusst gesetztes Zeichen dafür, wie Stadtentwicklung mit Erinnerung funktionieren kann. ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))

Quellen:

  • Landeshauptstadt Düsseldorf – Glasmacherviertel ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/projektuebersicht/bebauungsplaene/glasmacherviertel?utm_source=openai))
  • Visit Düsseldorf – Der Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim ([visitduesseldorf.de](https://www.visitduesseldorf.de/dus/der-industriepfad-duesseldorf-gerresheim?utm_source=openai))
  • Landeshauptstadt Düsseldorf – Handlungsraum 07 Gerresheim Süd ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/integrierte-quartiersentwicklung/handlungsraeume/handlungsraum-07-gerresheim-sued?utm_source=openai))
  • Landeshauptstadt Düsseldorf – P+R Gerresheim S - Glasmacherviertel und Pressemitteilung zum Park+Ride-Angebot ([duesseldorf.de](https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/gerresheim-kostenlos-parken-und-umweltfreundlich-pendeln?utm_source=openai))
  • Rheinische Industriekultur – Glashütte Gerresheim ([rheinische-industriekultur.com](https://www.rheinische-industriekultur.com/seiten/objekte/orte/duesseldorf/objekte/gerresheim_glashuette_intern.html?utm_source=openai))

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